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Windelhelden: Wie kleine Gesten zu großen Taten werden

Tetanuns bei Müttern und Neugeborenen
Saskia
Geschrieben von Saskia

Alle 15 Minuten stirbt ein Neugeborenes an Tetanus.

Wer ist für euch ein Windelheld? Kleine Kinder! Und warum? Weil sie euch täglich zum Lachen bringen, ständig neue Dinge kennenlernen und sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Genau so denkt auch die Schauspielerin und Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann. Mit ihrer Windelhelden-Geschichte will sie nicht nur auf den Mut der Kleinsten aufmerksam machen. Sondern gleichzeitig die Großen aufrufen und motivieren, ebenfalls ein Windelheld zu sein. Wie das? Indem ihr durch eine kleine Alltagstaten die Aktion Pampers für UNICEF-Initiative „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen unterstützt.


In vielen Ländern ist die Impfung gegen Tetanus eine der ersten Immunisierungen. In Entwicklungsländern allerdings, wie zum Beispiel auf dem Inselstaat Haiti, stellt diese Erkrankung vor allem bei Müttern und ihren Neugeborenen immer noch eine lebensbedrohliche Gefahr dar. Dort ist es, aufgrund der schlecht ausgebauten medizinischen Infrastruktur, nur schwer möglich sich impfen zu lassen.

Die Infektion, auch Wundstarrkrampf genannt, wird meist beim Durchtrennen der Nabelschnur und durch einen nicht sterilen Gegenstand auf die Mutter und das Kind übertragen. Dies hat zur Folge, dass das Neugeborene ersticken kann. Derzeit zählen weltweit rund 53 Millionen (schwangere) Frauen und Neugeborene in 18 Ländern zur stark gefährdeten Risikogruppe.

Eine kleine Tat kann Großes bewirken

Bereits seit 12 Jahren engagieren sich Pampers und UNICEF mit ihrer Aktion „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ dafür, Tetanus bei Müttern und Neugeborenen zu besiegen. Der Grundgedanke ist, dass bereits durch eine kleine Geste eine große Tat vollbracht werden kann. In diesem Fall, mit dem Kauf einer Packung Pampers, der ermöglichen kann, dass eine Mutter und ihr Neugeborenes in einem betroffenen Land vor Tetanus geschützt werden.

Als Aktionsbotschafterin der Initiative reiste die Schauspielerin Bettina Zimmermann im Sommer nach Haiti und machte sich vor Ort ein Bild über die bislang vorhandenen Aufklärungs- und Präventionsprogramme von UNICEF. Dort konnte sie sich über die Notwendigkeit einer Tetanus-Schutzimpfung informieren. Was beeindruckte sie besonders? Obwohl die Folgen der schweren Naturkatastrophen in Haiti noch spürbar sind, begegneten ihr große sowie kleine Menschen, die sie mit ihrer Lebensfreude und ihrem Durchhaltevermögen ansteckten. Aufgrund dieser Erfahrungen schrieb sie nach ihrer Rückkehr die Geschichte: “Windelhelden auf dem Spielplatz”. In dem Büchlein besucht Luca mit seinem Opa den Spielplatz. Beide finden jedoch, dass er für die große Rutsche noch zu klein sei. Seine Freundin Emilia sieht das allerdings ganz anders und ermutigt ihn durch eine kleine Geste hinaufzuklettern und herunterzurutschen. Emilia hat es also nicht nur geschafft, Luca zu motivieren, auch seinem Opa zeigt das Mädchen einmal mehr, dass sich selbst Erwachsene noch viel abschauen können.

So werdet ihr zum Windelheld

  • Kauf einer Packung Pampers Windeln (ausgenommen Sleep & Play).
  • Schaut euch das Aktionsvideo auf YouTube an.
  • Ladet euren Kassenbon in der Pampers Club App hoch. (Damit könnt ihr eine weitere Impfdosis spenden.)
  • Aktionszeitraum noch bis zum 31. Dezember 2017.

Und weil das Beste ja gewöhnlich immer zum Schluss kommt: In Haiti konnte im September 2017 der Eliminierungsstatus der WHO für Tetanus bei Müttern und Neugeborenen erreicht werden. Dennoch ist Prävention und der Aufbau eines nachhaltigen Impfprogramms nach wie vor wichtig, denn Haiti ist aufgrund der geografischen Lage weiterhin von Naturkatastrophen bedroht.

Titelbild: © Procter & Gamble

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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