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Werdende Mutter fotografiert Geburt ihres Sohnes

Geburtsfotos
Saskia
Geschrieben von Saskia

Die Geschichte einer Heldin.

Mütter sind Heldinnen. Neun Monate tragen Sie ihr Kind in sich, nehmen dafür meist Unmengen an kleineren und größeren Wehwehchen in Kauf und stemmen dann auch noch die Geburt. Das war der Fotografin Lauren Chenault scheinbar noch nicht heldenhaft genug! Statt sich auf die Geburt zu konzentrieren, ließ sie nicht den werdenden Papa Geburtsfotos ihres Sohnes machen, sondern drückte selbst auf den Auslöser.


Bilder von der Geburt sind wohl das privateste und persönlichste Geschenk, das man sich selbst und dem eigenen Kind machen kann. Die schwangere New Yorkerin Lauren dachte genau so. Schließlich arbeitet sie selbst als Fotografin und weiß deshalb um die Bedeutung und den Erinnerungswert eines Bildes. Natürlich hätte sie ihrem Mann die große Aufgabe überlassen können. “Hätte” …

Geburtsfotos einer Superheldin

Stattdessen entschied sich die werdende Mutter dafür, diesen schönen aber zweifellos schmerzhaften Moment selbst festhalten zu wollen. Schließlich weiß sie selbst am besten, dass werdende Mütter Superheldinnen sind, und möchte es mit ihren Bildern einmal mehr beweisen. Den Wunsch nach solch einer Fotosession hatte sie bereits bei der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2015. So richtig getraut hat sie sich damals allerdings noch nicht. Doch ihr Vorhaben hielt sich hartnäckig und mit dem zweiten Kind war für sie klar, dass sie ihren Traum von eigenen Geburtsbildern nun endlich umsetzen würde. Und so positionierte sie trotz starker Wehen die Kamera über ihrem Bauch und knipste während der Geburt zahlreiche Fotos. Doch ihr Vorhaben war schwieriger als gedacht:

“Ich habe ungefähr 30 Bilder gemacht, aber nur zwei waren brauchbar”, berichtete sie der Daily Mail.

Ihr Sohn kam bereits im April 2017 auf die Welt. Die Fotos hat sie nun zu seinem ersten Geburtstag veröffentlicht. Ein wenig Sorge, dass ihrem Sohn die mit der Öffentlichkeit geteilten Bilder irgendwann unangenehm sein könnten, hat sie schon. Und trotzdem ist sie der festen Überzeugung: Bilder sagen “10.000 Mal mehr, als Worte es jemals könnten”.

Wir wünschen der zweifachen Mutter und ihrer Familie alles Liebe und hoffen, dass ihr Sohn ihr die veröffentlichten Geburtsfotos nicht übel nehmen wird. 🙂 Ihr wollt noch mehr Superheldinnen-Geschichten werdender Mütter lesen? Dann empfehlen wir euch auch noch mal den Beitrag “Ärztin unterbricht die Geburt ihres Kindes, um Entbindung vorzunehmen“.

Titelbild: © nataliaderiabina

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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