Kolumne

Wer hat an der Uhr gedreht? – Tipps für die Zeitumstellung

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Es ist mal wieder soweit, heute Nacht ist wieder Zeitumstellung angesagt. Und weil wir alle Gewohnheitstiere sind, vor allem was unseren Schlaf-Wach-Rhythmus angeht, ist es zweimal im Jahr eine nicht so leichte Umgewöhnung. Besonders eure Kinder haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Aufsteh- und Schlafenszeiten zu gewöhnen. Wir erzählen euch, mit welchen Tricks ihr ihnen die Umstellung erleichtern könnt.

Jedes Mal stellt man sich doch wieder die Frage, wird die Uhr jetzt vor oder zurück gestellt? Eigentlich ist es ganz einfach: Zum Sommer wird die Uhr eine Stunde vorgestellt, dadurch wird die Nacht kürzer – denn im Sommer sind die Nächte ja auch kürzer.
Und zum Winter hin wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt, wodurch die Nacht länger wird.

 

Gewohnheiten und Rituale helfen

Lassen wir mal die Frage nach dem Sinn außen vor, gibt es durch diese Umstellung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder einige Probleme, die dieses Zeitdurcheinander mit sich bringt. Ganz besonders Kleinkinder zwischen zwei und fünf Jahren tun sich schwer, knapp die Hälfte der Kleinen leidet an den Tagen danach unter Schlafstörungen und ist quengelig. Das liegt hauptsächlich daran, dass die körperlich aktivste Zeit eurer Kids, nämlich zwischen 17 und 20 Uhr abends, durch die Zeitumstellung deutlich verkürzt wird und sie ihrem Taten- und Bewegungsdrang nicht mehr so stark nachgehen können.
Wichtig ist, dass ihr euren Sprösslingen zeigt, dass die Zeitumstellung kein Grund für Panik oder schlechte Laune ist. Versucht am besten, euren normalen Tagesablauf beizubehalten und eure abendlichen Gute-Nacht-Rituale nicht zu verändern, damit eure Kinder auch merken, dass es nichts Besonderes ist und sie sich leichter umgewöhnen können.

 

Tipps für die Winterzeit-Umstellung

Wenn ihr euren Kleinen die Umstellung schon vorweg etwas erleichtern wollt, dann könnt ihr sie heute Abend ruhig etwas später als sonst zu Bett bringen. Beispielsweise könnt ihr einfach das Abendbrot etwas nach hinten verlagern oder insgesamt den Abend langsamer und ruhiger ausklingen lassen, indem ihr die Vorlesezeit verlängert.
Die halbe bis ganze Stunde, die sie länger aufbleiben dürfen, wird sie nicht nur freuen, sondern hilft dabei, die länger dauernde Nacht durchzuschlafen.
Wenn die Kleinen müde sind, solltet ihr sie natürlich nicht zum Wachbleiben zwingen.
Auf der anderen Seit könnt ihr eure Kids auch die Tage rund um die Zeitumstellung zu mehr Aktivitäten anspornen und mit ihnen Spielen, spazieren gehen oder lernen, so sind sie abends ausgepowert und schlafen länger.

 

Tipps für die Sommerzeit-Umstellung

Wenn die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird, ist das für den Schlafrhythmus eurer Kinder noch irritierender als die Umstellung zum Winter, vor allem wegen der veränderten Helligkeit am Abend. Deswegen solltet ihr zu dieser Zeit die Kinderzimmer eurer Kleinen schon vor dem Zubettgehen abdunkeln.
Auch eine etwas frühere Schlafenszeit wird helfen. Und um eure Kinder dazu zu bringen, früher ins Bett zu gehen als sonst, könnt ihr sie an den Tagen vor der Zeitumstellung mehr beschäftigen, am besten an der frischen Luft, damit sie abends früher müde sind. Wichtig ist dabei natürlich, dass sie trotzdem abends genug Zeit haben, zur Ruhe zu kommen, denn sonst habt ihr genau das Gegenteil bewirkt: aufgedrehte Kinder, die ihr nicht ins Bett bekommt.

Am Morgen nach der Zeitumstellung ist es draußen länger dunkel, deswegen solltet ihr drinnen für eine angemessene Helligkeit sorgen, um euren Kids das Aufstehen zu erleichtern.

 

 

Titelbild: ©Reimer – Pixelvario – fotolia

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