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Was geht App im Babybauch?

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Immer wieder pochen wir darauf, dass die Menschen doch früher auch ohne den ganzen technischen Schnickschnack ausgekommen sind. Und während wir das sagen, zücken wir unser iPhone oder unser Tablet um eine unserer zahlreichen Apps zu aktivieren. Und auch wenn die Geburt zu den natürlichsten Vorgängen unseres Lebens gehört, können wir doch auch hierfür auf das zurückgreifen, was uns Onkel Gates und Papa Jobs gebastelt haben. Zwar sind nicht alle Apps für zukünftige und Neu-Mamas wirklich lebensnotwendig. Aber lehrreich und amüsant sind sie. Wir stellen euch drei von ihnen vor.

1. Erste Schritte – unser Baby

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine eigene App für das iPhone und das iPad herausgegeben. Dabei handelt es sich um einen mobilen Ratgeber, der jungen Eltern rund um die Geburt und das erste Lebensjahr ihres Kindes mit Ratschlägen und Tipps zur Seite steht. Menüpunkte, wie z.B. Schrittzähler, Meilensteine oder Ersthelfer führen euch chronologisch durch die Schwangerschaft und das erste Jahr mit eurem Baby, erinnern euch an wichtige Behördengänge, nötige Untersuchungen und liefern euch nützliche Informationen zu Gesundheit, Rechten und Entwicklung. Im Ersthelfer sind zudem Notfall- und Beratungsstellen bereits gespeichert. Persönliche Rufnummern können noch hinzugefügt werden. Oben rechts kann über einen Klick der Notruf gewählt werden.

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2. MeinBabyBauch – Schwangerschaftskalender

Die kostenlose Service-App MeinBabyBauch – Schwangerschaftskalender erreicht leider ausschließlich Apple-User. Mit diesem Kombi-Paket aus Terminen, Tipps und Spaß am Schwanger sein, könnt ihr zunächst einmal, mit Eingabe des ersten Tages eurer letzten Periode, das voraussichtliche Geburtsdatum eures Babys errechnen. Außerdem schlägt die App für die kommenden Wochen ebenfalls wichtige Termine, wie Vorsorgeuntersuchungen und Ultraschalltermine, vor. Im Kalender könnt ihr nun Woche für Woche verfolgen, was gerade im Bauch passiert – mit dem Baby und mit euch. Zudem gibt es hilfreiche Tipps und Erinnerungsfunktionen, die helfen sollen, Folsäureaufnahme und Vorsorgeuntersuchungen im Blick zu behalten. Zudem könnt ihr über die App eine Art Tagebuch führen, in das ihr Größe und Gewicht eintragen und Ultraschallfotos eures Babys und des Babybauches hochladen könnt. Platz für den eigenen Text bietet die Funktion auch, sodass wichtige Informationen nicht verloren gehen und ihr euch immer wieder an eure Gefühle während der Schwangerschaft erinnern könnt. Wenn ihr es denn wollt.

3. Hello Baby

Mit der App Hello Baby von Pampers bekommt ihr ein bisschen was zum Spielen bevor es wirklich ernst wird. Sie ist kostenlos und mit ihr könnt ihr die Entwicklung eures Kindes bzw. Fötus’ in Lebensgröße simuliert mitverfolgen. Details wie Hände und Füße, Informationen und Illustrationen zum Wachstumsstadium des Ungeborenen und eine 360 Grad -Ansicht eines Babys aus der 6., 12, und 24. Schwangerschaftswoche ergänzen das Programm. Und der sogenannte Womb-Translater nimmt die Stimme so auf, wie sie sich möglicherweise für das Baby im Bauch anhört.

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Bestimmt kommt ihr auch wunderbar ohne schwangerschafts- oder baby-spezifische Apps aus. Trotzdem können sie, was die Erinnerungs- und Schnellratgeberfunktionen betrifft, unter Umständen durchaus nützlich sein. Und mit anderen, nicht ganz ernstgemeinten Programmen kann man sich die Zeit zwischen dem Hechelkurs und der nächsten Ultraschalluntersuchung wunderbar vertreiben.

Titelbild: ©panthermedia.net goodluz

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