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Vorweihnachtszeit: Die 6 schönsten Familien-Rituale

Vorweihnachtszeit
Saskia
Geschrieben von Saskia

“In der Weihnachtsbäckerei … “

Nicht nur das Weihnachtsfest selbst, sondern auch die Vorweihnachtszeit gehört zum Fest der Liebe. Als Familie solltet ihr deshalb nicht nur die drei Festtage so innig wie möglich zusammen verbringen, sondern auch die Adventszeit zu einem gemütlichen und erinnerungswürdigen Ereignis machen. Bei uns erfahrt ihr, auf welche Aktivitäten ihr mit euren Sprösslingen auf keinen Fall verzichten solltet.


1. Adventskalender

Und damit meinen wir nicht die ewig gleichen Schoko-Dinger, sondern selbstgemachte. Allerdings hat es der Inhalt meist in sich, denn es ist gar nicht so einfach, 24 Kleinigkeiten zu finden, die erschwinglich sind und über die sich eure Kröten freuen. Unser Tipp: Damit ihr nicht gestresst und verzweifelt kurz vorm 01. Dezember durch die Stadt hetzt, beginnt bereits mehrere Monate vorher damit, kleine Dinge dafür zu kaufen und versteckt sie vor allem gut vor euren Kindern.

2. Plätzchen backen

So gemütlich eine Plätzchenback-Session auch klingt: In jedem Fall bedeutet sie auch eine Menge Vorbereitung, Arbeit, Geld und Zeit. Wenn eure Kids alt genug zum Mitbacken sind, denkt an folgende Dinge: Mehr als drei Sorten (vor allem an einem Tag!) können in Stress ausarten. Sucht euch einfache Rezepte heraus. Im besten Falle habt ihr diese schon mal getestet. Ausstechkekse sind bei Kindern das Highlight, weil sie am Ende kunterbunt verziert werden können. Gehört ihr bereits zu den Profis, backt ein einzigartiges Lebkuchenhaus. Geht mindestens eine Woche vorher die Zutaten einkaufen, denn: Die Regale mit gemahlenen Haselnüssen, Mandeln und Co. sind in der Adventszeit gerne mal komplett leer gefegt. 😉 Wichtiger Tipp: Manche Teigarten müssen vor der Verarbeitung einige Stunden in den Kühlschrank. Außerdem dauert das Verzieren oft mehrere Stunden. Um die Geduld eurer Kleinen nicht zu sehr zu strapazieren, bereitet den Teig einen Tag vor der Back- und Verzier-Session vor und sorgt für ausreichend Platz im Kühlschrank und Dosen zur Aufbewahrung.

3. Kuscheln und vorlesen

Sollte natürlich das ganze Jahr über zu eurem abendlichen Zu-Bett-Geh-Programm zählen. In der kalten Vorweihnachtszeit sind diese innigen Momente allerdings noch viel beliebter. Heißt aber auch: Fernseher und Computer aus, gemütlich zusammen auf die Couch, (sofern vorhanden) Kamin an, ab in die Jogginghose und Vorhang auf für Märchengeschichten und viel, viel Zeit zum Kuscheln. Wie wäre es mit der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens?

4. Basteln und dekorieren

Egal, ob es das Schmücken des Fensters, des Adventskranzes oder selbstgemachte Weihnachtsgeschenke für Oma und Opa sind: Basteln und Dekorieren gehört zur Vorweihnachtszeit, wie das Plätzchenbacken. Sprecht mit euren Knirpsen ab, auf was sie am ehesten Lust haben und kauft das Material frühzeitig ein. Natürlich können sie auch den Weihnachtsbaum mitschmücken. In den ersten Lebensjahren leuchten die Kinderaugen aber viel mehr, wenn ihr den Baum allein (und ohne zerbrochene Kugeln) schmückt und ein Hauch von Zauberei in der Luft liegt. 🙂 Beim Weihnachtsbaumkauf können die Kleinsten aber fleißig mit aussuchen. Und wenn ihr die Tanne auch noch selbst fällen geht, könnt ihr das Erlebnis noch unvergesslicher machen und mit einem langen Spaziergang durch die winterliche Natur verbinden.

5. Weihnachtsmarkt

Was ist die Adventszeit ohne einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt? Der Duft gebrannter Mandeln, eine Tüte Pommes gemeinsam mampfen, eine Runde auf dem Karussell drehen und dicke Wollsocken an einem Stand mit handgemachten Dingen kaufen. Wichtiger Tipp, falls ihr in  einer Großstadt wohnt: Schaut nach Weihnachtsmärkten, die nicht mitten in der City sind. Meist ist es dort so voll, dass ein gemütlicher Bummel mit Kindern unmöglich ist. Schaut nach Bauernhofmärkten oder besucht den Weihnachtsmarkt in einer nahe gelegenen Kleinstadt. Ansonsten ist es mit der Gemütlichkeit schnell vorbei.

6. Wunschzettel

Auch wenn Geschenke keine Priorität haben sollten, hat jedes Kind materielle Herzenswünsche. Und weil das Christkind oder der Weihnachtsmann tausende von Geschenke besorgen muss (beziehungsweise Mama und Papa einfach nicht alles im Kopf behalten können), geht nichts ohne einen Wunschzettel. Kinder die noch nicht schreiben können, dürfen natürlich malen (oder Bilder aus Prospekten ausschneiden). Wichtiger Tipp: Bei der Masse an Geschenken entscheidet allein ihr als Eltern, wie viel ihr als angemessen erachtet. Werden bereits die Kleinsten mit Geschenken überhäuft, wird es für sie “normal” sein, sich viele Dinge wünschen zu dürfen und diese auch zu bekommen. Wenn ihr ihnen von Anfang an bewusst macht, dass zwei oder drei Geschenke schon reichlich sind, werden sie damit auch zufrieden sein 😉

 

Wir wünschen euch von Herzen eine harmonische Adventszeit und viele leuchtende Augen. 🙂

Videos: YouTube

Titelbild: © Syda Productions

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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