Verspielt

Urmel aus dem Eis – „Es hat Mama gesagt!“

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Adieu, Urmel-Papa!

Heute wollen wir an den beliebten Kinderbuchautor Max Kruse erinnern, der am 04. September mit 93 Jahren verstorben ist.  Und weil wir „Urmel aus dem Eis“ bereits seit Jahrzehnten ins Herz geschlossen haben, wollen wir die schönsten und lustigsten „Pfrachfehler“ des „Urmel-Clans“ auf der Insel Titiwu Revue passieren lassen.

Urmel’s Geburt

Wusstet ihr eigentlich, wie genau Max Kruse auf die Geschichte des Urmels kam? Nachdem er sich eine Tiefkühltruhe kaufte, stellte er sich die ’naheliegende‘ Frage, wie sich wohl ein Tier der Urzeit fühlt, wenn es eingefroren in einem Ei Millionen Jahre später plötzlich auf der Insel Titiwu auftaut und schlüpft. 1969 war es dann soweit und der erste Band der insgesamt 12-teiligen Buchreihe wurde veröffentlicht. Die letzte Geschichte erschien im Jahre 2013, verkaufte sich weltweit über 800.000 Mal und wurde vor allem durch die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste zu einer der beliebtesten Erzählungen für Kinder überhaupt.

Käthe Kruse

Max Kruses Gespür für Kinderthemen war kein Wunder, denn bereits seine Mutter Käthe Kruse ist uns als eine der berühmtesten Puppenmacherinnen bekannt. Sie war es auch, die ihren jüngsten Sohn (von insgesamt sieben Kindern) dazu ermutigte, 1952 sein erstes Kinderbuch „Der Löwe ist los“ zu veröffentlichen.

Zum Glück bleiben uns die Bücher und Filme weiterhin erhalten und auch wir „Gr0ßen“ erfreuen uns gerne immer wieder an den urkomischen „Pfrachfehlern“, Urmel, Professor Habakuk Tibatong, Schuhschnabel Schusch, Haushälterin Wutz, Ping und Waran Wawas beneidenswerte Mupfel. Übrigens haben eben diese Fehler gerade in den ersten Jahren vor allem Lehrer auf die Palme getrieben. 😉

Ihr habt die Geschichten euren Kindern bisher vorenthalten? Hier könnt ihr euch die gesamte Serie bestellen.

Die lustigsten „Pfrachfehler“

Ping: „Ausgepflafen, Wawa?“
Ping: „Darf ich erstmal Ihren Ausweis anpfauen?“
Ping: „Ihr seid alle pfeußlich ekelhaft, und nur pfimpfen! Ich gehe jetzt, und komme nie, nie, nie mehr wieder! Wiedersehen, Wawa.“
Ping: „Das ist sowas wie eine Mupfel!“
Ping: „Ich bin so schön traurig!“
See-Elefant: „Du hast gerade ein ganz echtes ’sch‘ gesprochen! Hast du das gemerkt?“
Ping: „Ein ’sch‘? Ein ’sch’…’sch’…’sch‘?
See-Elefant: „Obwohl du solange die Pfule gepfänzt hast.“

Bild: © „die Kiste“ – Das Augsburger Puppentheatermuseum

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