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Was tun bei Hyperpigmentierung in der Schwangerschaft

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Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Hilfe bei Schwangerschaftsflecken

Die Freude auf dein Baby sieht man dir an, du strahlst Energie und gute Laune aus, dein Haar ist dicht und glänzend, die Haut glatt und rosig, und du hast ein sensationelles Dekolleté. Dann plötzlich – unregelmäßige dunkle Flecken breiten sich ausgerechnet im Gesicht aus. Was nun?


Hyperpigmentierung in der Schwangerschaft ist nicht selten

Die gleichen Hormone, die deine Haut strahlen und dein Haar glänzen lassen, darunter besonders das Östrogen, können auch dafür sorgen, dass die Haut sich unterschiedlich einfärbt. Das liegt an den Melanozyten, den Farbstoff produzierenden Zellen in der Haut. Die in der Schwangerschaft erhöhte Konzentration der Hormone regt diese Zellen an, besonders unter dem Einfluss von Sonnenstrahlen, vermehrt Pigment zu bilden. Deshalb bilden sich Pigmentflecken vorwiegend im Gesicht oder an den Armen. Doch auch der Bereich um die Brustwarzen und der Genitalbereich sind oft dunkler gefärbt. Die gute Nachricht: Wenn dein Baby erst einmal da ist, bilden sich diese Verfärbungen allmählich wieder zurück.

Schwangerschaftsflecken vermeiden

Die Flecken bilden sich vermehrt bei Sonneneinstrahlung. Auch vorhandene Flecken neigen dazu, sich in der Sonne zu verstärken. Der beste Schutz vor der Bildung dieser auch als ‘Chloasma’ bezeichneten Flecken ist ein guter Sonnenschutz. Das soll aber jetzt nicht bedeuten, dass du die Sonne gänzlich meiden sollst. Schließlich ist sie ja notwendig für die Vitamin D-Synthese in der Haut. Im Gesicht kannst du aber ein Präparat mit einem sehr hohen Sonnenschutzfaktor (50+) verwenden. Make-up, beispielsweise als mineralischer Puder, verstärkt deinen UV-Schutz zusätzlich.

Pigmentflecken abmildern

Wenn sich bereits bräunliche Flecken an Stirn, Wangen oder Kinn zeigen, ist das erste Gebot: Sonne vermeiden, damit sich die Hyperpigmentierung nicht verstärkt. Die Flecken müssen nicht behandelt werden, da von ihnen kein Risiko für die Gesundheit ausgeht. Mit Geduld, Gelassenheit und einem guten Sonnenschutz überstehst du diese lästigen, aber harmlosen Unannehmlichkeiten. Von aufhellenden Behandlungen wird abgeraten, vor allem in der Schwangerschaft – sie könnten die Haut schädigen.

Leichte Flecken lassen sich auch sehr gut tarnen bzw. unsichtbar machen. Mit einem Make-up, das deinem Hautton entspricht, kannst du die Unregelmäßigkeiten einfach abdecken. Besonders gut geht das mit pudriger Foundation, die sich ansatzlos mit dem Pinsel auftragen und einarbeiten lässt.

Titelbild: © Peter Atkins – Fotolia.com

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