Gebloggt Gretas Mama-Blog

Top Ten Papasorgen: Von Revolverhelden und alleinigen Versorgern

Papasorgen
Greta
Geschrieben von Greta

Vater werden ist nicht schwer, …

Heute lernt ihr Greta’s Lebenspartner und Vater der kleinen Amelie endlich näher kennen. Oder sagen wir besser Even’s alltägliche Gedanken aka Papasorgen! Seit der Geburt vor einem guten halben Jahr ist er mit ganz neuen Gedanken beschäftigt. Mal beinhalten diese kleine, mal größere Wehwehchen, die sich natürlich immer um den kleinen Wurm drehen und schnell wird klar, dass das Leben als Vater rein gar nicht so easy ist 😉


Die Sorgen drehen sich bei ihm eigentlich hauptsächlich um kleine Alltagswehwehchen, da wir das große Glück haben, ein kerngesundes Scheißerchen zu haben. Wir wissen glaub ich gar nicht, was es heißt, sich richtige Sorgen zu machen – NOCH.

Man sagt ja so schön:
Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen.

  1. Verletzungsgefahr im Alltag – Kann die Kleine aus dem Bett fallen? Sind die Steckdosen alle safe?
  2. Isst sie das Richtige – Zum Beispiel soll Spinat jetzt auf einmal gar nicht mehr so gesund und erst ab dem 8. Monat verträglich sein. Da hatten wir eine riesige Diskussion, weil ich ihr Spinat gegeben hatte und “Dr. Google” ja aber doch davon abrät.
  3. Ein Mann und sein Auto – Niemals hätte er ein billiges Auto gekauft. (Ja, es wurde ein neues Auto gekauft…) Er würde seine Tochter niemals solch einer Gefahr aussetzen. Naja, das ist dann wohl eher eine Männerkrankheit. Was uns auch gleich zu Nummero 4 bringt!
  4. Der Autositz – Wir benötigen bald einen Neuen, da sie aus dem ersten langsam rauswächst. Haben wir dann den Sichersten? Gibt es noch einen Besseren? Bei ihm heißt es immer: Safety First, wenn’s ums Autofahren geht. Das könnte er sich nie verzeihen, wenn da was passiert.
  5. Der Hund – Ich muss dazusagen, wir haben einen 8 Jahre alten, fast zahnlosen Chihuahua. Trotzdem sollte dieser aus seinem Bettchen, das seit jeher neben meinem Bett steht, und somit auch ganz aus dem Schlafzimmer verbannt werden, weil er ja schließlich nachts das Baby angreifen könnte… Das habe ich allerdings verhindern können, da ich auch befürchtet habe, dass so eine Aktion den Hund erstrecht eifersüchtig machen könnte.
  6. Der alleinige Versorger – Da Even im Moment Alleinverdiener ist und ich vom Vaterland Deutschland ziemlich fallen gelassen wurde, steht er auch unter enormen Druck. Die wirtschaftliche Lage sieht zur Zeit auch hier in Norwegen nicht zu rosig aus und viele haben auch schon den Job verloren oder müssen sich mit Teilzeittätigkeiten zufrieden geben.
  7. Reisefieber – Da meine Eltern in Deutschland leben, fliege ich ab und an auch mal alleine, nur mit Amelie. Er hat jedesmal ein super schauriges Gefühl, als würde uns irgendwas passieren und ist jedesmal froh, wenn er dann nachkommen kann oder wir endlich wieder daheim sind.
  8. Badespaß – Letztens stand Even mit der kleinen Amelie unter der Dusche, das macht ihr immer riesen Spaß und sie wackelt dann rum wie wild. Dabei hat sie dann etwas Wasser verschluckt und angefangen kurz zu husten. Nachdem ich ihm irgendwann mal erzählt hatte, dass es dieses “trockene” oder “sekundäre” Ertrinken gibt, war er gleich in allerhöchster Alarmstufe und hat sie den ganzen Abend lang nicht mehr aus den Augen gelassen. Dass dies jedoch sehr selten vorkommt und auch eher wenn sie beim Baden in der Wanne oder in Gewässern einmal komplett abtauchen, hat ihn nicht sonderlich interessiert.
  9. Verständigungsprobleme – Er befürchtet auch, dass sie ihn irgendwann nicht mehr versteht, weil ich nur deutsch mit ihr spreche und er Angst hat, das norwegische würde ihr entfallen. Kinder erlernen Sprachen aber so leicht, da braucht er sich – denk ich mal – keine Sorgen zu machen.
  10. Revolverheld – Even hat immer gesagt, er hofft, dass sie mal so aussieht wie er, dann müsse er sich keine Sorgen um die Jungs machen… ansonsten müsse er sich wohl oder übel eine Schrotflinte besorgen 😀

Bild: VIGE.co

Über den Autor

Greta

Greta

2015 - Ich bin dieses Jahr ausgewandert, wurde Mama und 30. Alle drei Ereignisse hab ich in der Vergangenheit immer nur ganz entfernt in meiner Zukunft gesehen. Nun haben sie mich in einem einzigen Jahr eingeholt und mich somit finden lassen was ich nie gesucht habe. Begleitet mich und mein größtes Wunder hier und auf www.gretazarblog.wordpress.com auf unserem weiterhin ungeplanten, chaotischen Lebensweg. Lasst euch inspirieren, unterhalten und vom Leben im schönen Norwegen verzaubern.

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