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Top 5: Die essentiellsten Notlügen für Mütter

Notlügen für Mütter
Saskia
Geschrieben von Saskia

Mama muss mal kurz auf’s Klo!

Wenn euer Zwerg zum ersten Mal “Mama” sagt, rollen noch die Tränchen. Irgendwann allerdings erschallt “Mama hilf mir hierbei, Mama mach mal das, Mama mach mal jenes” im Minutentakt. Hinzu kommt der Haushalt, der, egal ob ihr berufstätig seid oder nicht, sowieso zum größten Teil an euch hängen bleibt und zu guter Letzt wäre dann ja auch noch euer Liebesleben, das ebenfalls Energie und Zeit von euch abverlangt. Freie Zeit für Freunde und für euch? Fast unmöglich! Da ist es nur verständlich, dass ihr ab und zu eine Notlüge finden müsst, um all diesen alltäglichen ‘Verpflichtungen’ kurz mal zu entkommen. Ihr benötigt noch ein wenig Nachhilfe? Wir haben die Top 5 der wichtigsten Ausreden für euch zusammengetragen!


1. Süßigkeiten sind alle!

Bei all dem Alltagsstress gibt es doch manchmal nichts Schöneres, als sich mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips auf die Couch zu legen. Und damit ihr das Seelenfutter auch ganz für euch allein habt, verstaut es am besten nicht an den Orten, wo sie eure Knirpse normalerweise vermuten, sondern hinter Töpfen, hohen Vorratsdosen oder unter dem Bett in einer Kiste. Dann müsst ihr ‘nur’ noch abwarten, bis die Bande schläft und schon kann der gemütliche Serienabend beginnen. Eure Kids finden einfach jedes Versteck? Sofern sie noch nicht lesen können, behauptet einfach, dass sich in der Schokolade eine Zutat (Kaffee, Alkohol, Marzipan, etc.) befindet, die euer Kind nicht essen darf oder gar nicht mag.

2. Mama muss mal!

So weit ist es also schon gekommen? Zugegeben, wenn euer letzter Lichtblick, endlich mal für fünf bis zehn Minuten verschnaufen zu können, das Örtchen ist, solltet ihr irgendwann den Familienrat einberufen. Schließlich bringt es der gesamten Familie nichts, wenn ihr irgendwann vor Erschöpfung zusammenbrecht. Allerdings könnt ihr trotzdem hin und wieder den Gang auf die Toilette dafür nutzen, endlich mal wieder ungestört mit der besten Freundin zu chatten, ohne Zwischenrufe zu telefonieren oder die Tageszeitung zu lesen.

3. Wichtiger Arzttermin (mit viiieeel Wartezeit!)

Euer Liebster findet laufend Ausreden, um sich nicht alleine um eure Kinder kümmern zu müssen? Dann müsst ihr härtere Geschütze auffahren. Notlügen entstehen ja, wie es der Name bereits verrät, aus der Not heraus und der liebe Papa scheint es einfach nicht anders zu wollen. Einen Arzttermin (mit viiieeel Wartezeit) will selbst er seiner Liebsten und den Kleinsten nicht zumuten. Und während er sich endlich mal (fast) ohne zu murren auf den Weg zum Spielplatz macht, gönnt ihr euch bitte einfach mal einen Einkaufsbummel oder trefft euch mit euren Freundinnen in eurem Lieblingscafé. Ihr habt ein schlechtes Gewissen? Bringt ihm einen Muffin mit! 😉

4. Es ist längst Schlafenszeit

Sofern euer Kind schon die Uhr lesen kann und sich weigert ins Bett zu gehen, lasst die Zeiger der Uhr oder des Weckers doch einfach mal eine Stunde (oder auch zwei) Stunden vorrücken. Dann fällt es euch leichter zu erklären, wieso es jetzt kein Nutellabrot, kein Fernsehen und auch keine Spielstunde mehr gibt. Denkt aber bitte auch daran, dass ihr am nächsten Tag vielleicht ein wenig eher geweckt werdet als sonst. 😀

5. Batterien sind (leider!) leer

Natürlich sollen eure Kleinen spielen! Und dazu gehören leider auch diverse ‘Gerätschaften’, die einen unerträglichen Lärm erzeugen. Vom Keyboard über die weinende Babypuppe bis zum Telefonklingeln. In gewissen Situationen reicht es einfach und euer sowie das Gehör euer Kleinen benötigt eine Auszeit. Dann ist es mehr als legitim, wenn ihr einfach mal ganz dreist die vollen durch leere Batterien austauscht und den Knirpsen erklärt, dass es heute mal ohne ringring, tüttüt und klockklock spielen muss. Herrlich, diese Ruhe … 😀

Titelbild: ©  contrastwerkstatt

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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