Unterwegs

Taufe: So bleibt ihr entspannt

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Gute Vorbereitung ist bekanntlich die halbe Miete.

Nachdem euer Kind geboren ist, habt ihr sicher schon über seine Taufe nachgedacht. Auch wenn es keinen vorgeschriebenen Zeitpunkt gibt, lassen die meisten Eltern ihr Kind zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat taufen. Doch jeder kann verstehen, wenn ihr die Taufe nach Hochzeits- oder Geburtsstress erst einmal verschieben wollt. Für alle, die das religiöse Fest in Angriff nehmen möchten, ist diese Checkliste sicher hilfreich. Gute Vorbereitung ist bekanntlich die halbe Miete.

Die ersten Schritte

  • Papiere zusammenstellen
  • Die Kirche bestimmen
  • Tauftermin finden und mit dem Pfarrer besprechen
  • Taufpaten bestimmen
  • Taufspruch aussuchen
  • Taufkleid/Taufkissen kaufen
  • Taufkerze besorgen und gestalten

Religion spielt eine Rolle

Seid ihr beide unterschiedlicher Konfession, müsst ihr vorher entscheiden, welche Religionszugehörigkeit euer Kind haben soll. Ist ein Elternteil konfessionslos, kann euer Kind natürlich trotzdem getauft werden. Auch die Taufpaten sollten einer christlichen Kirche angehören. Überlegt, ob die Wunschpaten geeignet sind, eine langfristige Verpflichtung einzugehen. Gemeinsam könnt ihr aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken. Als Taufdokumente braucht ihr die Geburtsbescheinigung des Täuflings, eure Personalausweise, Taufscheine und Heiratsurkunde sowie eine Bescheinigung über die Kirchenzugehörigkeit der Paten. Lasst ihr euer Kind in einer anderen Gemeinde taufen, braucht ihr noch eine Bescheinigung eurer Heimatgemeinde.

Vor der Taufe führt ihr mit dem Pfarrer ein Taufgespräch, in dem alle eure Wünsche zur Zeremonie besprochen werden. Ihr könnt auch den Empfänger der Kollekte bestimmen. Gut, wenn ihr schon im Vorfeld wisst, wer das Kind über das Taufbecken hält. So bleiben euch Stressmomente in der Kirche erspart. Auch die Frage nach den Fotos sollte geklärt werden. Wann und wo darf fotografiert werden? Eine Prüfung über die Standfestigkeit eures Glaubens braucht ihr nicht befürchten.

Auch die Familienfeier will geplant sein

Die anschließende Familienfeier muss ebenfalls geplant werden. Wen möchtet ihr einladen und wer sitzt neben wem? Damit sich niemand übergangen fühlt, solltet ihr dem gemütlichen Teil nicht weniger Aufmerksamkeit widmen.

  • Gästeliste zusammenstellen
  • Einladungen drucken und versenden
  • Lokal für die Feier auswählen und reservieren
  • Eventuell eine Taufansprache schreiben
  • Gibt es Brunch, Mittagessen oder Kaffee und Kuchen?
  • Blumenschmuck für die Feier organisieren
  • Geschenkliste als Anregung anbieten
  • Tauffotos zur Erinnerung machen

Habt ihr alles bedacht? Dann könnt ihr euch jetzt mit Feuereifer an die Vorbereitung machen.

 

Titelbild: © vetre – Fotolia.com

Über den Autor

Redaktion ma-gazin

Redaktion ma-gazin

1 Kommentar

Hinterlasse ein Kommentar