Lecker Verspielt

St. Martin: Last-Minute-Laterne und Martinsbrezel

Last-Minute-Laterne
Saskia
Geschrieben von Saskia

Wie formt man eigentlich eine Brezel?

Der Sommer ist gerade erst vorbei und schon steht die dunkle aber gemütliche Jahreszeit vor der Türe. Herbst und Winter sollen gemütlich sein? Na klar! Schließlich wird gebastelt und gebacken was das Zeug hält, Laternenumzüge besucht und in der Küche duftet es nach Keksen und … Martinsbrezeln. Ihr habt noch keine Laterne und eine Brezel auch noch nie selbst gebacken? Dann wird es höchste Zeit!


St. Martin naht und damit auch das Murmeltier, das in diesem Fall zwar nicht täglich, aber einmal im Jahr grüßt und Eltern mal mehr und mal weniger die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Basteln ist nun mal nicht jedermanns Sache. Aber wenn die Laterne aus dem Kindergarten oder der Grundschule nicht gefällt oder ihr aus Zeit-, Lust- oder Krankheitsgründen nicht mitbasteln konntet, muss ein Notfallplan her. Aber keine Angst! Wir haben eine Laterne gefunden, die ihr ganz easy und selbst mit dem rudimentärsten Talent erfolgreich nachbauen könnt.

Kunterbunter Kugelfisch

Materialien:

  • Eine schlichte weiße Laterne
  • Bunte Pralinenförmchen
  • Rote Pappe für den Mund
  • Blaue Pappe für die Flossen
  • Zwei Kulleraugen, die die Größe der Pralinenform haben (sollten sehr leicht sein)
  • Kleber, Schere, Bleistift

Anleitung:

  • Spannt die Laterne auf und klebt die Pralinenförmchen mit dem Boden auf den Lampion.
  • Zeichnet Mund und Flossen mit dem Bleistift auf die rote und blaue Pappe und schneidet alles aus.
  • Beträufelt die Seiten der Pralinenförmchen mit Kleber und  befestigt an der jeweiligen Stelle den Mund bzw. die Flossen.
  • Anschließend könnt ihr auch die restlichen Pralinenförmchenseiten mit etwas Kleber versehen und aneinanderkleben. Das macht die Laterne noch etwas widerstandsfähiger.

Martinsbrezel

Wieso selbst backen, wenn jeder Bäcker mit Martinsbrezeln nur so um sich wirft und es sie selbst während des Laternenumzugs zu kaufen gibt? Weil selbst gemacht halt doch besser ist!

Zutaten (für vier Stück):

  • 350 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 1 unbehandelte Zitrone (davon die Schale) – kein Muss!
  • 50 g Butter (geschmolzen)
  • etwas Salz
  • 3 EL saure Sahne
  • 1 Ei
  • 4 EL Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 250 g Puderzucker – kein Muss!
  • 3 EL Wasser
  • Hagelzucker (zum Bestreuen) – kein Muss!
  • Backpapier, einen warmen und zugluftfreien Ort (und/oder abdecken)

Zubereitung:

  • Gebt das Mehl in eine Schüssel, drückt eine Kuhle hinein und zerbröselt darin die Hefe.
  • Gebt die lauwarme Milch hinzu und vermengt sie (zum Beispiel mit einer Gabel) mit der Hefe und dem Mehl. Jetzt muss der Teig 15 Minuten gehen.
  • Dann kommen die geschmolzene Butter, die Zitronenschale, der Zucker und Vanillezucker sowie die Saure Sahne und das ganze Ei hinzu. Das verknetet ihr nun alles mit dem Vorteig.
  • Jetzt muss der Teig an einem warmen Ort (deckt ihn am besten ab, damit keine Zugluft daran kommt) so lange gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
  • Darauf teilt ihr den Teig in vier gleichgroße Portionen, bestäubt die Arbeitsfläche mit Mehl und rollt daraus vier gleichlange Stränge (je ca. 35 bis 40 cm).
  • Dann legt ihr jeden Strang zu einer Brezel und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Jetzt heißt es noch mal abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, damit sich der Teig nochmals vergrößern kann (ca. 20-30 Minuten).
  • Nun verquirlt ihr das Eigelb und bestreicht die Brezeln damit, bevor ihr sie bei 175 Grad für rund 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen schiebt.
  • Je nachdem wie süß eure Brezeln werden sollen, verrührt nun den Puderzucker mit Wasser und bestreicht sie nach dem Abkühlen mit der Zuckermasse und streut den Hagelzucker darüber.

Hier könnt ihr (ab Minute drei) noch mal sehen, wie ihr eine Brezel formt.

Dann fehlt jetzt nur noch eure Textsicherheit. Die könnt ihr hier noch mal üben. 😉

Titelbild: ©  Christian Schwier

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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