Verspielt

Raus mit der Bande: Spiele für draußen

Saskia
Geschrieben von Saskia

Zugegeben, in der heutigen Zeit haben Eltern es schwer ihre Kinder für Spiele im Freien zu begeistern. Könnt ihr aber mit kreativen und unterhaltsamen Outdoorbeschäftigungen auftrumpfen, geht das schon viel leichter und mit mehr Begeisterung.


Klar ist auf jeden Fall, dass es nach wie vor äußerst gesund ist, die Kinder an der frischen Luft zu beschäftigen und sie so vor allem in den ersten Jahren zu viel Bewegung in der Natur zu animieren, ihr Immunsystem zu stärken und nicht zu oft vor dem Fernseher oder dem PC sitzen zu lassen. Das liegt natürlich in erster Linie ganz bei euch, wie früh und wie lange ihr sie vor den technischen Errungenschaften ihre Zeit verbringen lasst, aber gerade in den ersten Jahren kann man die Kleinen noch recht einfach überzeugen, dass Rumtoben mit Freunden, Geschwistern und Mama und Papa viel mehr Spaß macht, als passiv einen Zeichentrickfilm zu schauen.

Frischluft und dann?!

Nun steht ihr also draußen, seid dem Wetter entsprechend gerüstet und habt bis auf den obligatorischen Spielplatz und den klassischen Ballspielen keine Ideen? Da wird’s natürlich schnell langweilig und es droht Quengelalarm. Deshalb haben wir ein paar Vorschläge für Spiele im Freien:                                                                                                                                           

Riesenmikado

Wer kennt es nicht: Das „Mikado“-Tischspiel. Wenn ihr gemeinsam ein paar gleich große Stöcke zusammensucht und diese zum Beispiel mit buntem Klebeband verseht, könnt ihr das ganz schnell und ohne große Kosten draußen spielen. Da die Mikadostäbchen hier noch nicht ganz so winzig sind, ist es für die Jüngsten und ihre Feinmotorik optimal.

Hüpfen und Springen

Auch Hüpfspiele kommen nie aus der Mode. Und dafür benötigt ihr auch nur Kreide und/oder ein Gummiband. Schöne Nebeneffekte wären dabei kein lautes Getrampel in der Wohnung, nichts wird umgeschmissen und die Wände bleiben auch von Malereien verschont.

Geschichtenball

Einen Ball habt ihr parat? Dann stellt euch alle im Kreis auf, und derjenige, der den Ball gefangen hat, beginnt eine Geschichte zu erzählen. Der Rest muss aufmerksam zuhören, denn der Nächste, der den Ball fängt, muss diese weiter „spinnen“. Am besten ihr beendet eure zwei bis drei Sätze immer mit „und dann“ und werft den Ball dem Nächsten zu. Irgendwann sollte die Geschichte dann aber auch ein Ende haben.

Horch mal!

Habt ihr einen Wald oder einen Park in eurer Nähe? Geht einfach mal mit euren Kleinsten dorthin und lauscht den Geräuschen, die dort zu hören sind. Danach hat jeder von euch die Aufgabe eines zu imitieren und die anderen dürfen raten, was es sein könnte. Ob das Rascheln des Laubes, das Ächzen eines Zweiges oder der altbekannte „Kuckuck“. Alles, was ihr hört, darf mitspielen! Abgesehen vom Zuhören ist es eine gute Übung, die Kinder durchs Spielen und Nachahmen sogar ein wenig zur Ruhe zu bringen.

Tasten und angeln

Es ist Sommer und die Lust auf Wasserspiele steigt? Befüllt eine Wanne mit Wasser und werft unterschiedlichste Gegenstände hinein, die die Kinder mit verbundenen Augen ertasten müssen. Genauso können sie auch versuchen, die Gegenstände mit ihren Füßen herauszufischen. Mit einer anschließenden Wasserschlacht habt ihr dann ganz und gar bei den Kids gewonnen.

Titelbild: © Sergey Novikov – Fotolia.com

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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