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Screening-Test: Infektionen erkennen, Frühgeburten vorbeugen

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

In einem unserer letzten Artikel haben wir ausführlich beleuchtet, welche Ursachen zu einer Frühgeburt führen können. Die Hauptursache für zu frühe Geburten sind jedoch in vielen Fällen Infektionen, die einen vorzeitigen Blasensprung oder verfrühte Wehen auslösen können. Eine Frühgeburt kann zwar nicht verhindert werden, doch durch ein Screening in zwischen der 16. und 24. Schwangerschaftswoche kann das Risiko eines Frühchens deutlich gesenkt werden.

Frühgeburten erkennen: Screening-Test der BIG

Um das Risiko einer Frühgeburt zu verringern und Eltern und Kinder vor Entwicklungsdefiziten und Beeinträchtigungen zu schützen, bietet die BIG direkt gesund allen Versicherten ein Screening-Set an. In diesem findet sich neben ausführlichen Informationen für den Versicherten sowie den behandelnden Arzt auch ein Versandkit für das Labor, in dem Laboranforderungsschein inkl. Einwilligungserklärung der Patientin, der Objektträger, eine Transporthülle sowie eine Postversandtüte enthalten sind. Der Befund erfolgt dann innerhalb von sieben Werktagen nach Eingang des Screening-Tests. Werden Infektionen festgestellt, die schädliche Auswirkungen auf Mutter oder Kind haben können, kann rechtzeitig dagegen vorgegangen und das Risiko einer Frühgeburt so minimiert werden.

So läuft der Screening-Test ab

Versicherte der BIG direkt gesund können den Screening-Test ganz einfach über den 24h Telefonservice der BIG oder über diesen Link anfordern. Das Screening-Set wird dann ganz einfach zur nächsten Vorsorgeuntersuchung mitgenommen, damit der behandelnde Arzt einen Abstrich machen kann. Dieser Abstrich wird anschließend eingesandt und vom Labor analysiert. Zeigen sich Auffälligkeiten, wird der Arzt sofort informiert und kann entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Reicht ein PH-Testhandschuh nicht aus?

Nein. Der PH-Testhandschuh kann zwar Hinweise eine vaginale Infektion geben, doch die Methode ist weder gänzlich sicher, noch kann sie die Art der Infektion bestimmen. Unauffällige Infekte sachgerecht zu behandeln, ist nur mit diesen Informationen möglich.

 

 

Bildmaterial: © Michael Tieck – Fotolia.com

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