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Schulanfänger: 8 Tipps für den Schulweg

Tipps für den Schulweg
Saskia
Geschrieben von Saskia

Wie ein Pro!

Wenn wir euch schon dazu animieren, das Eltern-Taxi nur in dringenden Fällen zu nutzen, gilt natürlich gerade für den Schulweg bei Schulanfängern: Safety First! Ihr sorgt euch und befürchtet, dass euer Nachwuchs dem Straßenverkehr noch nicht gewachsen ist? Mit unseren 8 Tipps für den Schulweg und ein wenig Geduld könnt ihr eure Bedenken Schritt für Schritt aus dem Weg räumen!


Aller Anfang ist schwer. Für die Kleinsten, was ihre Selbstständigkeit angeht und für die Großen, weil sie ihre Zwerge nach und nach loslassen müssen. Das sollte euch aber nicht davon abhalten, euren Nachwuchs den Schulweg alleine antreten zu lassen. 😉 Übrigens ist es gesetzlich erlaubt, Kinder bis zu zwei Kilometer ohne Aufsicht laufen zu lassen. Die folgenden Tipps sind euch dabei behilflich.

8 Tipps für den Schulweg

  1. Geht bereits vor dem offiziellen Schulbeginn gemeinsam mit eurem Kind den Schulweg ab. Seid dabei sehr aufmerksam. Achtet zum Beispiel auch auf die Ampelschaltung. Je schneller eine Ampel auf Rot schaltet, umso aufmerksamer müssen Schulkinder beim Überqueren der Straße sein. Mit Sprüchen wie: “Bei Rot bleibst du stehen, bei Grün darfst du gehen” prägen sich die Kleinsten die Verkehrsregeln noch besser ein.
  2. Tauscht ab dem zweiten oder dritten Versuch die Rollen und lasst euch von eurem Kind erklären, wo ihr besonders vorsichtig sein müsst und warum.
  3. Morgens muss es immer schnell gehen! Steht früh genug auf, damit euer Kind keinen Stress hat. Muss es sich auf dem Schulweg beeilen, lässt die Aufmerksamkeit nach und es kann schnell passieren, dass es bei Rot über die Ampel überquert oder zwischen parkenden Autos plötzlich über die Straße läuft.
  4. Dazu zählt auch, dass der kürzeste Schulweg nicht immer der sicherste ist. Vermeidet Schleichwege, da diese häufig zu verlassen sind und habt ihr die Wahl zwischen einer großen Hauptstraße und einem Weg, der etwas länger, aber dafür sicherer ist, wählt die längere Strecke.
  5. Neben dem Straßenverkehr solltet ihr eure Kids auch dafür sensibilisieren, fremden Personen aus dem Weg zu gehen. Deshalb sind gerade zu verlassene Wege so gut wie möglich zu vermeiden.
  6. Besondere Gefahrenquellen wie viel befahrene Zebrastreifen, Hauptstraßen oder Ähnliches, solltet ihr gleich doppelt besprechen und ‘abfragen’. Testet dabei auch, wie euer Kind reagiert, wenn eine andere Person zum Beispiel bei Rot die Straße überquert. Seid ihr unsicher, ob euer Kind die Gefahr gut genug einschätzen kann, könnt ihr diese auch noch mal nachspielen. Entweder als Rollenspiel oder mit Lego- beziehungsweise Playmobilfiguren.
  7. In den ersten ein bis zwei Schuljahren ist es vollkommen legitim, wenn ihr euer Kind noch ein Stück begleitet. Im Idealfall trefft ihr euch mit seinen Schulkameraden an einer festen Stelle und haltet euch im Hintergrund. So bekommt ihr ein gutes Gefühl dafür, an welchen Stellen euer Knirps vielleicht noch ein wenig Unterstützung benötigt. Ihr habt nicht jeden Tag die Zeit, mitzulaufen? Sprecht mit anderen Eltern und wechselt euch ab. 🙂
  8. Für die Herbst- und Winterzeit gilt noch mehr Vorsicht. Achtet daher bereits beim Kauf des Schulranzens darauf, dass dieser genügend Reflektoren besitzt, die auch aus weiterer Entfernung sichtbar sind. Um ganz sicher zu gehen, könnt ihr eurem Kind eine reflektierende Weste über die Jacke ziehen oder Klickbänder an Armen und Beinen befestigen.

Titelbild: © Natallia Vintsik

 

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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