Lecker

Raubtierfütterung: Aber nur mit kreativen Pausenbroten!

kreative Pausenbrote
Saskia
Geschrieben von Saskia

Schildkrötenbrötchen, Wieselburger und Sternensandwich

08/15 Stullen sind von gestern und werden von euren kleinen Gourmets meist gar nicht erst angerührt. Deshalb müssen kreative Pausenbrote in den Ranzen und die Kindergartentasche. Wir haben drei ausgefallene und nahrhafte Varianten für euch aufgespürt, die sich auch auf jeder Kinderparty gut machen!


 

Drei kreative Pausenbrote, die gesund und lecker sind:

1. Wieselburger

Das Rezept für den Wieselburger haben wir ein wenig abgeändert, da das Original-Rezept für 12 Personen gedacht ist.

Zutaten:

  • Ca. 40 bis 50 Gramm Bio Puten- oder Hähnchenwurst (in Streifen schneiden) oder ihr bratet ein Bruststück selbst und zerteilt es danach in kleine Stücke
  • Salz, Pfeffer und Öl (falls ihr das Fleisch selbst zubereitet)
  • Eine halbe rote Paprika
  • Lollo-rosso-Salat
  • 1 Burger-Brötchen (natürlich darf es auch mal Weißbrot sein, aber Roggen und Vollkorn sind dennoch nahrhafter 😉 )
  • Erdnussbutter und geröstete Cashewnüsse
  • 4 Kirschtomaten
  • Mayo oder Frischkäse
  • 4 Pfefferkörner
  • 4 Schaschlikspieße (am besten etwas kürzen)

Zubereitung:

  1. Die Wurst schneidet ihr in Streifen oder ihr bratet das Fleisch mit Salz und Pfeffer an und zerteilt es danach ebenfalls in kleine Streifen.
  2. Paprika waschen in dünne Streifen schneiden, dann die Salatblätter waschen und zupfen.
  3. Burgerbrötchen aufschneiden und anschließend toasten oder aufbacken.
  4. Beide Hälften mit Erdnussbutter bestreichen, darauf den unteren Teil mit Salatblättern belegen und darauf die Wurst-/Fleischstücke geben. Dann legt ihr noch die Paprikastreifen und die Cashewkerne drauf und deckt alles mit der oberen Brötchenhälfte ab.
  5. Nun schneidet ihr den Burger in der Mitte durch und steckt zwei Spieße für die Augen hinein. Darauf platziert ihr jeweils eine Tomate, macht mit der Mayo oder dem Frischkäse einen Tupfer in die Mitte und packt darauf noch mal jeweils einen Pfefferkorn. Vergesst aber bitte nicht, euren Kleinen zu sagen, dass sie die Holzspieße vor dem Verzehr entfernen müssen. 😉

2. Schildkrötenbrötchen

Aus einem langweiligen Brötchen und länglichen Gurkenscheiben zaubert ihr ganz schnell eine leckere Schildkröte!

Zutaten:

  • Ein Brötchen (das im besten Fall aussieht wie ein Panzer)
  • 3 längliche Gurkenscheiben (2 längere mit Schale, eine kürzere ohne Schale)
  • Frischkäse (Streichcreme oder Butter)
  • Wurst und/oder Käse
  • 2 Pfefferkörner
  • Etwas Futter für die Schildkröte (zum Beispiel eine Karotte in Streifen geschnitten)

Zubereitung:

  1. Brötchen aufschneiden und beide Hälften mit Frischkäse oder Butter bestreichen.
  2. Drei Gurkenscheiben in längliche dünne Scheiben schneiden. Die beiden Scheiben mit Schale sind die Füße, die ihr über Kreuz auf die Brötchenunterseite legt (sollten also lang genug sein), die kürzere Scheibe ohne Schale ist der Kopf.
  3. Dann kommt der restliche Belag und die obere Hälfte des Brötchens.
  4. Wenn ihr mögt, könnt ihr der kleinen Kröte mit Frischkäse (Butter, Mayo oder einer anderen Streichcreme) und den beiden Pfefferkörnern noch richtige Augen machen.
  5. Das restliche Gemüse packt ihr einfach zusätzlich in die Snackbox.

3. Sternensandwich

Ein richtiges Rezept benötigt ihr dafür nicht. Es reichen zwei unterschiedliche Sorten Brot, die allerdings ungefähr gleich dick sein sollten und eine Keksausstechform. In diesem Fall sollten es also zwei unterschiedlich große Sterne sein. Wenn ihr die Sternchen aus den oberen Hälften ausgestochen habt, tauscht ihr diese einfach aus und drückt sie zurück ins Brot. Natürlich könnt ihr jede beliebige Ausstechform nehmen.

Wenn ihr Mini-Sandwiches machen wollt, stecht neben den beiden Brothälften die Wurst und den Käse ebenfalls aus. So habt ihr gleich viele kleine Sternhappen und Co., die sich auch auf jeder Kinderparty gut machen.

Titelbild: © Flaffy

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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