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Omis Apotheke: Die 5 besten Hausmittel gegen Erkältung

Hausmittel
Saskia
Geschrieben von Saskia

Zwiebelwickel wirken wahre Wunder!

Wie ihr grippalen Infekten in der ungemütlich kalten Jahreszeit vorbeugen könnt, haben wir euch kürzlich in diesem Beitrag verraten. Natürlich lässt sich damit nicht jede Erkältung vertreiben. Und wenn es eure Zwerge so richtig erwischt hat, sind diese 5 Hausmittel die ersten Helfer in der Not.


Eine Erkältung dauert ohne Behandlung eine Woche; mit Behandlung sieben Tage. Ihr kennt den Spruch, oder?! 😉 In der Tat ist an der Aussage etwas dran. Egal, ob Schnupfen, Husten oder Heiserkeit, sofern es sich nur um einen harmlosen Infekt handelt, müsst ihr nicht unbedingt den Arzt aufsuchen. Antibiotika und Co. sollte in diesen Fällen vermieden werden. Vor allem für die kleinsten Familienmitglieder. Dennoch solltet ihr auf euer Bauchgefühl hören, wenn sich der Zustand eures Kindes verschlechtert oder es einfach nicht bergauf gehen will. Besonders dann, wenn das Fieber viel zu hoch ist oder euer Schatz gar nicht mehr aufhört zu weinen. Weitere Tipps dazu erfahrt ihr hier.

Im “Normalfall” bewirken Omis Hausmittel allerdings wahre Wunder. Dabei geht es nicht nur um die medizinische Wirkung, sondern auch darum, dass sich Babys und Kleinkinder während des Infekts entspannen können und diesen so stressfrei wie nur möglich überwinden.

Ampferblätter und kalte Wadenwickel

Ampferblätter können wahre Wunder bewirken. Bindet einfach ein paar davon um die Fußgelenke eurer Kleinen. Noch einfacher sind kalte Wadenwickel. Taucht ein Geschirrtuch in ungefähr 18 Grad kaltes Wasser, wringt es aus und wickelt es um die Wade. Darüber schlingt ihr ein weiteres Handtuch oder zieht eine große Socke darüber. Die Wickel müssen alle 10 bis 15 Minuten über zwei Stunden gewechselt werden. Generell hilft das Fieber aber dabei, gesund zu werden. Viren mögen keine Wärme und werden ab einer Körpertemperatur von 38 Grad abgetötet.

Bienenhonig

Ganz wichtig vorweg: Für Kinder die unter 12 Monate alt sind, ist Honig tabu. Die darin enthaltenen Keime können für euer Baby gefährlich werden. Danach gilt die süße Speise allerdings als entzündungshemmende und desinfizierende Geheimwaffe gegen Halsweh, Husten, Bronchitis, Fieber, Durchfall und dient zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Dabei ist es ganz egal, ob ihr ihn in den Kräutertee, Milch, pur mit Löffel gebt oder auf dem Brot verteilt.

Thymian-Bad (oder Quendel – wilder und wirksamster Thymian)

Gebt ca. 30 Gramm getrockneten Thymian in einen Topf mit kochendem Wasser. Lasst ihn 10 Minuten lang abgedeckt ziehen. Den Tee gebt ihr dann in das rund 37 Grad warme Badewasser. Achtet darauf, dass die Herzregion eures Kindes dabei außerhalb des Wassers ist. Nach 15-20 Minuten wickelt ihr euren kranken Hasen in einen wärmenden Bademantel und kuschelt euch entweder gemeinsam für etwa eine Stunde auf die Couch oder ins Bett. Bei Fieber sollte allerdings auf das Baden verzichtet werden, da es den Kreislauf zu sehr belastet.

Kartoffelwickel

Kartoffeln speichern Wärme über einen längeren Zeitraum. Für einen Wickel benötigt ihr ungefähr zwei bis drei weich gekochte Kartoffeln. Legt sie auf ein Stück Küchenpapier und zerdrückt sie darauf. Anschließend schlagt ihr dieses ein und verpackt es noch mal in ein Geschirrtuch. Bei älteren Kindern könnt ihr den Wickel einfach mit einem Handtuch umwickeln. Bei Babys hält er am besten unter einem Body. Ein Brustwickel hilft gegen Husten, ein Halswickel gegen Halsweh und Mandelentzündungen, Ohrenwickel lindern Ohrenschmerzen.

Zwiebelwickel

Helfen bei Ohrenschmerzen und Erkältungen. Schneidet eine Zwiebel klein und legt diese dann auf ein Stofftaschentuch. Faltet es zusammen und erwärmt es über Wasserdampf. Danach legt ihr es entweder auf das Ohr (bei Ohrenschmerzen) oder – sofern euer Kind mindestens ein halbes Jahr alt ist – auf die Fußsohle (bei Erkältungen). Anschließend fixiert ihr das Zwiebel-Täschchen entweder mit einem Stirnband oder Kopftuch und am Füßchen mit Socken oder einer Strumpfhose. Es muss so gut “kindersicher” verpackt sein, dass es euer kleiner Patient nicht abreißen kann.

Weitere Hausmittel findet ihr zum Beispiel hier.

Titelbild: © Halfpoint

Über den Autor

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Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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