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Natur pur: 8 Strandspiele ohne Spielzeug

Strandspiele
Saskia
Geschrieben von Saskia

Schätze sammeln und Wellenhüpfen!

Als Kind am Strand zu spielen ist mit das Schönste, was man in den Ferien machen kann. Man kann sich schmutzig machen, matschen, hört das Meer rauschen, kann Möwen beobachten und mit Eimer, Schaufel und Förmchen die tollsten Spiele spielen. Aber was macht ihr bloß, wenn ihr aufgrund eines spontanen Ausflugs gar kein Spielzeug dabei oder es schlichtweg vergessen habt? Dann gibt es immer noch zahlreiche tolle Strandspiele ohne Förmchen, Ball und Co., die großen Spaß machen!


Es ist gar nicht mal so falsch, wenn ihr hin und wieder das Spielzeug zu Hause lasst. Das fördert die Kreativität eurer Kinder nämlich ungemein. Und manchmal ist so ein Ausflug ohne zig Dinge mitschleppen und auch wieder einsammeln zu müssen, doch auch ziemlich entspannend, oder?! Das bedeutet allerdings auch, dass ihr euren Kleinen ein wenig unter die Arme greifen solltet. Macht ihr so einen “ohne Spielzeug”-Strandtag häufiger, wird es eurem Nachwuchs immer leichter fallen, mit der Natur vorlieb zu nehmen.

8 Strandspiele, für die ihr kein Spielzeug benötigt!

1. Einbuddeln

Einer der Klassiker und macht den Kleinen und den Großen gleichviel Spaß. Lasst euch von euren Kindern bis auf den Kopf mit Sand einbuddeln oder umgekehrt. Vor allem wenn es sehr warm ist, ist der kühlende und feuchte Sand sogar eine Wohltat.

2. Wellenhüpfen

Selbst wenn eure Kleinen noch nicht schwimmen können oder es nicht warm genug für ein Bad im Meer ist: Bis zu den Beinen schafft es jeder rein und ihr könnt fleißig über die Wellen hüpfen. Zudem macht es eure Kinder gewiss ziemlich müde und sie fallen abends glücklich und erschöpft ins Bett. 😉

3. Schwimmen oder planschen

Fahrt ihr an die Nord- oder Ostsee, ist es gar nicht mehr so selbstverständlich, dass die gesamte Bande auch wirklich ins Wasser geht. Gewiss ist es zu Beginn eine Überwindung, in die meist sehr kalten Fluten zu springen. Habt ihr euch aber überwunden, ziehen sicher auch eure Kinder hinterher und ihr könnt gemeinsam schwimmen, euch untertauchen, huckepack nehmen oder einfach nur mit den Kleinsten im Wasser sitzend planschen.

4. Bauen und kaputt machen

Sandburgen und ähnliche Meisterwerke könnt ihr natürlich auch bauen, wenn ihr keinen Eimer und keine Schaufeln dabei habt. Ihr müsst ja nicht gleich einen Wettbewerb damit gewinnen. Außerdem fällt es euren Kindern am Ende noch leichter, das Kunstwerk wieder einzureißen. Aber natürlich solltet ihr euch dann auch mit vollem Körpereinsatz reinschmeißen! 🙂

5. Schätze sammeln

Je nachdem, an welchem Strand ihr euch so herumtreibt, gibt es zahlreiche kleine Schätze zu entdecken. Angefangen bei den Muscheln, kleinen Krebsen, über besondere Steine, Federn, bis hin zu Algen und Stöcken. Motiviert eure Kleinen, auf Schatzsuche zu gehen und lasst euch zeigen und erzählen, was sie alles gefunden haben.

6. Geschichten ausdenken

Und wer Schätze findet, der sollte diese auch gebührend in eine Geschichte einbinden. Ob Pirat, Meeresforscher oder Koch. Ein Tag am Strand bietet zahlreiche Anreize für kreative und abenteuerliche Geschichten.

7. Malen und Sandengel

Feuchter Sand ist ganz perfekt dafür geeignet, um mit den Fingern ein Bild zu malen oder etwas zu schreiben. Eure Kleinen wollen lieber im Sand wühlen und sich austoben? Dann bietet sich ein Sandengel an.

8. Steine stapeln oder übers Wasser springen lassen

Neben Muscheln findet ihr am Strand meist auch massig Steine. Diese bieten sich super dazu an, um die Feinmotorik und Geduld eurer Kinder zu trainieren. Wie wäre es, wenn ihr einige Steine sammelt und daraus einen Turm baut? Oder ihr probiert es mit einem weiteren Klassiker und zeigt eurem Nachwuchs, wie man einen flachen Stein über das Wasser hüpfen lassen kann.

Wir wünschen euch unvergessliche Tage am Strand!

Wir empfehlen euch auch noch mal unseren Beitrag “Sonnenschutz für Kinder“.

Titelbild: © sborisov

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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