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Plötzlich Mama! So wird das erste Jahr mit Baby

plötzlich Mama
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Das kommt auf euch zu!

Nach neun langen Monaten ist es endlich soweit: Das Baby ist da und mit dem Partner gründet man eine eigene Familie. Die Glückshormone tanzen Tango und dann kommt der Alltag. Wurde die Bedienungsanleitung für den kleinen Wurm nicht mitgeliefert? Warum hat mir das keiner vorher gesagt? Fragen wie diese stellen sich viele Mütter, die das erste Mal ein Baby bekommen haben. Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Eltern machen Fehler, das ist ganz natürlich! Worauf müsst ihr euch als frisch gebackene Mama einstellen?


„Mal eben so“ gibt es nicht mehr

Ein Baby braucht Aufmerksamkeit. Gerade in der Zeit kurz nach der Geburt will es gefüttert, gewickelt und gekuschelt werden. Die Wohnung schreit mit einem lauten: „Putz mich!“ dazwischen. Früher hättet ihr sicher mal eben so durchgewischt, aber mit Nachwehen, schreiendem Baby und chronischer Müdigkeit ist das alles nicht mehr so einfach. Und das ist auch okay.

Schraubt eure eigenen Ansprüche herunter. Ihr müsst jetzt nichts mehr so schnell und alleine schaffen wie bisher. Geht mit euch selbst nicht mehr so hart ins Gericht. Bittet stattdessen lieber euren Partner oder Verwandte um Unterstützung oder gönnt euch eine Putzfrau. So beugt ihr schlechter Laune vor und habt mehr Zeit für euch und euer Kind.

Mein Name ist Mutter

Ja, euer Kind braucht euch. Das heißt aber nicht, dass ihr 24 Stunden am Tag in seiner Nähe sein müssen. Die nächtlichen Stilleinheiten zerren an den Nerven und ein schreiendes Baby ist stressig. Es ist also durchaus legitim, wenn ihr euch ab und an eine Auszeit nehmt. Schließlich seid ihr nicht nur Mutter, sondern auch Mensch. Gebt das kleine Bündel Glück in die Hände eures Partners und lest ein Buch oder entspannt euch in der Badewanne.

Hab ich es jetzt kaputt gemacht?

Babys sind so klein und können nicht mal ihren eigenen Kopf halten. Deshalb ist es auch so erschreckend, wenn sie in der einen Minute laut schreien und in der nächsten Sekunde plötzlich ganz still sind. Die Signale des Kindes richtig zu deuten ist eine Kunst und die erlernt ihr mit der Zeit. Macht euch nicht bei jedem Wehwehchen verrückt.

Ratschläge versus Selbstbewusstsein

„Lass dein Kind schreien, es will dich nur testen.“ Ratschläge wie diesen bekommt ihr jetzt zu Hauf. Das kann natürlich verunsichern. Bleibt hier aber ganz bei euch. Ihr kennt euer Baby am besten und wisst, was es braucht. Deshalb lieber mal auf Durchzug schalten, wenn gut gemeinte Tipps auf euch einprasseln und auf das eigene Bauchgefühl hören.

Kann dein Baby noch nicht krabbeln?!

Das Nachbarkind hat schon drei Zähnchen, während euer Schatz noch immer den Beißring verschmäht? Na und? Jedes Kind ist anders, ärgert euch also nicht über Vergleiche, die Verwandte oder Freunde anstellen. Die regelmäßigen Untersuchungen beim Kinderarzt würden eine verzögerte Entwicklung schnell aufdecken, von daher kein Grund zur Sorge. Vielleicht beginnt euer Kind dafür früher mit dem Sprechen.

Titelbild: © Ramona Heim

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