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Mama in spe? Man(n) hat es nicht leicht!

Mama in spe
Saskia
Geschrieben von Saskia

Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Für Männer sind Frauen ja an sich schon ein großes Rätsel, pardon, Wunder der Natur und wenn ihr endlich denkt, ihr wisst, wie eure Herzdame ‚tickt‘, wird sie schwanger. Und ihr müsst plötzlich feststellen, dass euch die Mama in spe wieder ziemlich fremd ist. Damit ihr schnell wieder durchblickt und wisst, wie ihr mit ihrem Hormonchaos und den körperlichen Veränderungen umzugehen habt, ohne in ein Fettnäpfchen zu treten, haben wir die vier wichtigsten ‚Stolperfallen‘ für euch zusammengetragen. Und diese sind nur der Anfang 😉


Vorsicht vor Popeye

Was ihr bislang an eurer Partnerin geliebt habt? Sie benötigte bisher keinen Mann an ihrer Seite, um den Großeinkauf zu machen, den Dachboden zu entrümpeln oder eine Deckenlampe anzubringen. Doch nun gilt bei körperlicher Anstrengung: VORSICHT! Ab jetzt müsst ihr ihren Tatendrang ein wenig bremsen und darauf bestehen, dass ihr in den kommenden Monaten die Dinge stemmt, die zu gefährlich und zu schwer für die werdende Mama sind. Dieses Vorhaben solltet ihr übrigens behutsam in die Tat umsetzen, denn natürlich werdet ihr Sprüche zu hören bekommen, wie: „Ich bin schwanger, nicht krank!“ Ihr wisst sicherlich am besten, wie ihr eure ‚Alleskönnerin‘ beschützen könnt, ohne ihr gleich alle To-dos aus der Hand zu reißen. Dafür benötigt ihr übrigens gleich drei Dinge auf einmal: Einfühlungsvermögen, Charm und Geduld 😉

Vom Wirbelwind zur Nestbauerin

Eure gemeinsamen Wochenenden und Urlaube waren bislang immer sehr actionreich und mit zahlreichen Aktivitäten vollgestopft? In der Woche habt ihr nur selten auf der Couch gelegen, seid zum Sport und habt euch mit Freunden getroffen? Dann seid nicht geschockt, wenn eure Liebste plötzlich lieber daheim bleibt und kaum noch aus dem zukünftigen Kinderzimmer kommt, denn ab jetzt ist die baldige Mama im Nestbaumodus. Schließlich soll alles fertig und gemütlich sein, wenn das neue Familienmitglied auf der Welt ist. Empfindet diese Phase nicht als Ablehnung euch gegenüber, sondern versucht euch in den Gemütlichkeitswahn mit einzubringen. Kuschelt euch gemeinsam in das zukünftige Kinderzimmer, auf die Couch oder überrascht eure Frau mit einem gemütlichen Verwöhn-Wochenende an der See.

Ich kann dich nicht riechen!

Oder anders ausgedrückt: mit allen Sinnen schwanger! Zwar empfindet nicht gleich jede werdende Mutter die Schwangerschaft als geruchsintensiv, aber stellt auch in jedem Fall darauf ein, dass sie sich plötzlich nicht mehr über ihr Lieblingsparfum, einen Strauß Lilien oder den Duft ihres bisherigen Lieblingsessens freut. Sie will euch damit gewiss nicht ärgern und kann auch selbst rein gar nichts dafür. Fakt ist, dass der Geruchssinn von Schwangeren sehr fein und sensibel sein kann. Bleibt also ruhig, wenn sie nicht nur auf ihren eigenen, sondern auch auf euren Duft empfindlich reagiert. Bis zur Geburt heißt es dann also: Weniger ist mehr!

Geteiltes Leid ist …

Die Zeit der Genussmittel hat für die werdende Mama erstmal ein Ende. Zumindest was Nikotin und Alkohol angeht. Eure Partnerin hat erst zu Beginn der Schwangerschaft aufgehört zu rauchen und ihr hängt noch immer am Glimmstängel? Das könnte bei eurer Liebsten großen Frust auslösen. Deshalb gilt: Zündet euch in ihrem Beisein keine Zigarette an. Erstens ist auch das Passivrauchen ungesund und zweitens unterstützt ihr damit in keinster Weise eure bislang willensstarke Partnerin. Könnt ihr es dennoch nicht lassen, raucht dann, wenn ihr ungestört seid und danach am besten: Zähne putzen und ein frisches Shirt anziehen. 😉

Titelbild: ©  Drobot Dean

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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