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Kinderosteopathie

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Erst kürzlich haben wir über Osteopathie geschrieben. Osteopathie ist eine Alternativmedizin, die allein durch das Abtasten mit den Händen Beschwerden verschiedenster Art bessert oder heilt. Da bei der Osteopathie der gesamte Körper behandelt wird, gibt es keine Spezialisierungen auf einzelne Körperteile oder Personengruppen – bis auf eine Ausnahme: Kinder. Da diese sich noch im Wachstum befinden, gibt es eine spezielle Behandlung für Kinder: die Kinderosteopathie.

Kinder sind keine kleinen Erwachsene

Da sich Babys, Kinder und Jugendliche noch im Wachstum befinden, sind auch ihre Knochen und ihr Gewebe noch im Wachstum. Sie brauchen daher eine spezielle Behandlung und stellen somit eine besondere Herausforderung an jeden Osteopathen. Kinderosteopathen brauchen ausgezeichnetes Wissen über jeden Lebensabschnitt der Kinder, d. h. von der Entstehung im Mutterleib bis zum Ende der Pubertät, und benötigen daher eine spezielle Ausbildung für die Therapie von Kindern. Hier ist es wichtig, dass das Kind nicht einfach als ein kleiner Erwachsene behandelt wird, denn die Körperstrukturen und Stoffwechselvorgänge sind noch nicht ausgereift und somit anders als bei Erwachsenen. Kinder liegen auch oft nicht still und können ihre Beschwerden nicht so präzise ausdrücken, wie manche Erwachsene.

Die Behandlung

Für eine genaue Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit den Eltern unumgänglich, denn genaue Kenntnisse über den Ablauf der Geburt sind für die Behandlung sehr wichtig. Eine zu schnelle oder zu lang andauernde Entbindung, der Einsatz von Saugglocke oder Geburtszange, Geburtsfehllagen oder Platzmangel durch Mehrlingsgeburten stellen eine enorme Belastung für den zarten Körper des Babys dar.

Haltungsstörungen, Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen sowie Verhaltens- und Lernstörungen können durch Osteopathie gemindert oder beseitigt werden.

Big direkt gesund unterstützt euch

Der BIG liegt eure Gesundheit am Herzen, daher erhaltet ihr bei der BIG direkt gesund 80 Prozent der Behandlungskosten zurück. Dazu muss der Osteopath bestimmte Ausbildungsvoraussetzungen erfüllen, und ihr benötigt eine ärztliche Bescheinigung, dass eine osteopathische Behandlung bei eurer bzw. der Erkrankung eurer Kinder medizinisch notwendig ist.

 

Titelbild: © Dmitry Naumov – Fotolia

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1 Kommentar

  • Hallo Tobias,
    sehr schön, dass Sie mit Ihrem Artikel “Kinderosteopathie” für etwas Aufklärung sorgen. Einer unser aktuellen eigenen Beiträge beschäftigt sich mit der wohl am häufigsten vorkommenden Indikation in der Kinderosteopathie: Schädelverformungen. Da dieses Thema viele Eltern beschäftigt, könnte ich mir vorstellen, dass er für Ihre Leser eine interessante, weiterführende Lektüre darstellen könnte:

    http://www.osteopathen-ausbildung.de/kinderosteopathie-cranio-versus-helmtherapie/

    Grüsse aus dem sonnigen München,

    Jan

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