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“Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana” – Drei Vornamen und ihre Bedeutung

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Längst weiß Gott und die Welt, wie der zweite royale Nachwuchs von Prince William und seiner Frau Kate heißt. Ganze drei Vornamen darf das derzeit wohl berühmteste Baby für sich beanspruchen. Und natürlich stehen Charlotte Elizabeth Diana für Namen, die Familienmitglieder ehren sollen und diese somit noch eine weitere Generation weiterleben lassen. Natürlich ist es da nicht verwunderlich, dass der beliebteste britische Mädchenname nun ganz offiziell Charlotte (und nicht mehr Olivia) lautet. Die spinnen doch, die Briten? – Denkt ihr!

Denn es gibt noch weitere “Trends”, nach denen Eltern die Vornamen ihrer Kinder auswählen und die sind zuweilen sehr viel skurriler, als sein Kind nach den Vorfahren zu benennen.

Die traditionelle Art

Bei der kleinen Charlotte Elizabeth Diana beziehen sich die Vornamen ganz klar und traditionell auf bedeutsame Familienmitglieder. Charlotte kann somit als weibliche Form von Charles gelten aber gleichfalls als Bezug auf den Zweitnamen von Kate’s Schwester Philippa (genannt Pippa) Charlotte. Elizabeth braucht man in diesem Zusammenhang wohl nicht mehr erläutern und lässt somit Königin Elizabeth II. über mehrere Generationen hinweg überleben. Außerdem lautet auch Kate’s zweiter Vorname so. Der letzte Vorname hat wohl auch den emotionalsten Bezug zu einem Vorfahren und erinnert an die Prinzessin der Herzen – Princess Diana.

Charlotte_Elizabeth_Diana

Die urbane Art

Welches Paar war es, das ihr Kind ganz offiziell nach dem Namen der Stadt benannt hat, in der es ihr Kind gezeugt und damit einen Hype ausgelöst hat? Die Beckhams natürlich! Und auch wenn beide gebürtige Briten sind, haben sie mit dem Vornamen Brooklyn besonders bei den Amerikanern einen immer wiederkehrenden neuen Trend ausgelöst. An sich ist es in den USA nichts Neues, dass Eltern ihre Kinder nach Städten benennen. Aus welchen Gründen auch immer lässt sich bis ins Jahr 1890 diese Form des Nationalstolzes zurückverfolgen. Die beliebtesten Vornamen sind demzufolge Madison, Savannah und Charlotte bei den Mädchen und Jackson, Austin, Lincoln, Dallas, Orlando, Chandler, Dayton, Boston, Houston und Memphis bei den Jungen. Im europäischen Raum haben Paris und London die Nase weit vorn. Verständlicherweise sind deutsche Städte dabei eher auszuschließen. Die kleine “Wanne-Eickel” möchte gerne aus dem Småland abgeholt werden!” Wünscht sich wohl kein stolzes Elternpaar hören zu müssen, ganz zu schweigen vom Kind selbst. 😉

Die trendige Art

Jedes Jahr werden die absoluten Lieblingsnamen anhand einer Ranking-Liste veröffentlicht und viele werdenden Eltern nehmen diese oder traditionelle Namensbücher (in denen auch immer die Bedeutung und der Ursprung des Namens erläutert wird) zur Hilfe. Momentan geht der Trend in genau zwei Richtungen. Namen, die lange Zeit als altmodisch abgestempelt wurden, wie zum Beispiel Paul und Henry, sind wieder ganz vorne mit dabei. Und der zweite “Trend” zeigt, dass die Namen meist nicht mehr als zwei Silben und viele Vokale haben. Letzteres sorgt dafür, dass der Name gleich viel positiver und weicher klingt und somit auch die Person als angenehmer empfunden wird und das kann sich sogar auf das gesamte Umfeld (wie Freunde, Akzeptanz von Lehrern, und so weiter) auswirken.

Nicht zu vergessen sei natürlich die wohl niemals aus der Mode kommende Art, den Nachwuchs nach persönlichen Vorbildern und Stars zu benennen.

Lieblingsnamen 2014

Egal, nach welchen Kriterien ihr den Namen eures Sprösslings auswählt, wollen wir euch die Favoriten des letzten Jahres natürlich nicht vorenthalten. Hier die Top-Ten und alle restlichen findet ihr hier.

Mädchennamen

Jungennamen

Emma Ben
Mia Luis/Louis
Hannah/Hanna Paul
Sofia/Sophia Lukas/Lucas
Emilia Jonas
Anna Leon
Lena Finn/Fynn
Lea/Leah Noah
Emily/Emilie Elias
Marie Luca/Luka

Titelbild:  © Thomas Pajot – Fotolia.com
Screenshot:YouTube
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