Unterwegs

Ich packe meinen Klinik-Koffer – Was muss in die Geburtstasche

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Und auf einmal geht alles ganz schnell.

Ab dem 7. Monat eurer Schwangerschaft solltet ihr deshalb die fertig gepackte Geburtstasche griffbereit haben. Denn einige Babys haben es plötzlich sehr eilig und wollen bereits vor dem errechneten Stichtag hinaus in die Welt und ihre neue Familie kennenlernen. Und was macht man dann, ganz ohne Telefon, Kosmetikartikel und dicke Socken? Diese und noch andere, viel wichtigere Dinge findet ihr in unserer Checkliste für die Geburtstasche.


Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Für die Entbindung

– ein weites, langes und bequemes Geburts-Shirt oder ein altes Nachthemd, das schmutzig werden darf
– Bademantel oder eine gemütliche lange Strickjacke für Spaziergänge über den Flur
– Hausschuhe
– warme Socken, denn kalte Füße können die Wehen hemmen
– Lippenbalsam
– Haarband, zum Zurückbinden von langen Haaren
– Getränke und Snacks zur Stärkung (Müsliriegel, Traubenzucker, Bonbons etc.)
– Musik oder Hörbücher zur Entspannung (CDs, IPod oder MP3-Player)
– Massageöl
– Fotoapparat, aber bitte den Blitz vor dem ersten Foto eures Babys ausschalten
– Brille, auch wenn ihr sonst Kontaktlinsen tragt

Wichtige Dokumente

– Mutterpass
– Personalausweis oder Pass, falls ihr keine deutschen Staatsbürger seid
– Krankenkassen-Chipkarte
– Einweisungsschein
– einige Kliniken übernehmen die Anmeldung beim Standesamt (denkt an eure Heirats-/Geburtsurkunde/Familienstammbuch)

Für die Zeit nach der Geburt

– weite, bequeme Shirts oder Schlafanzugjacken, die sich vorne öffnen lassen, falls ihr stillen wollt
– Jogginganzug oder eine bequeme, weite Hose (der Babybauch verschwindet nicht sofort)
– alte, weite Slips/Wegwerfhöschen für ca. 1 Woche, damit sie bei einer Kaiserschnittnarbe nicht wehtun
– ein Paket weiche Monatsbinden für die Nachblutungen
– eine Packung Stilleinlagen
– 2-3 Still-BHs, am besten 2 Nummern größer
– falls ihr nicht stillt: Flaschen und Milchnahrung mitnehmen
– ein paar Waschlappen, am besten Einmalwaschlappen, und Handtücher
– eine Rolle weiches Toilettenpapier für den empfindlichen Dammbereich
– Toiletten- und Kosmetikartikel
– Notizbuch oder Tagebuch und Stifte
– Bücher und Zeitschriften
– Geld
– Handy und Ladekabel
– Dinge zum Glücklichsein, z.B. Lieblingsdecke oder -kissen etc.

Für euer Baby

– 2-3 Bodies, Hemdchen & Strampler, Windeln & ein paar Spucktücher – ansonsten stellen viele Krankenhäuser vor Ort Windeln und Co. zur Verfügung.
– eine Garnitur in Größe 56-62 (Body, Hemdchen, Jäckchen, Strampler, Söckchen, Wolljäckchen und Mützchen) für die Fahrt nach Hause
– im Winter: Schneeanzug und warme Babydecke
– Baby-Sicherheitsschale für die Autofahrt nach Hause

Sollte euer Kleines zu den ganz Spontanen gehören und die Geburtstasche nicht einmal annähernd in Reichweite sein, z.B. wenn ihr einen Blasensprung beim Einkaufen habt, dann müsst ihr euch keine Gedanken machen, denn jede Klinik ist mit einer kleinen „Notfallausrüstung“ ausgestattet. Das wichtigste Utensil ist euer Mutterpass! Den solltet ihr ab einem gewissen Zeitpunkt immer bei euch tragen! Den Rest kann Papi, Oma oder die beste Freundin ja euch hinterhertragen.

Titelbild: © RioPatuca Images – Fotolia.com

Über den Autor

Redaktion ma-gazin

Redaktion ma-gazin

1 Kommentar

Hinterlasse ein Kommentar