Gebloggt Frans Mama-Blog

Ich bin eine schlechte Sommer-Mama

Fran
Geschrieben von Fran

Jeder Mensch hat so seine Dinge, die er nun mal gar nicht mag. Während viele von uns den Sommer herbeisehnen und erst dann glüklich und zufrieden sind, verkriecht sich Fran bei sommerlichen Höchsttemperaturen lieber in der kühlen Wohnung, die sie dann zum Spieleparadies für ihre Töchter umwandelt.


 

Ich werde kein Geheimnis daraus machen: Ich mag den Sommer nicht. Alles über 25 Grad ist mir mehr als unangenehm. Ich schwitze nicht gerne, ich bin kein Fan von Bräune, was vermutlich daran liegt, dass ich eher dazu tendiere, sofort rot zu werden. Ich fühle mich bei hohen Temperaturen einfach nicht wohl.

Dies schlägt sich natürlich auf meine Aktivitäten mit den Mädels nieder. Während andere zum Spielplatz stürmen, die Freibäder besetzen und Radtouren machen, sind bei uns die Rollläden unten und die Bastelsachen auf dem Tisch. Wir malen, wir schneiden und kleben, wir schauen Disney-Filme und kochen. Der Flur wird zur Turnhalle und das Familienbett zum Trampolin. Das höchste der Gefühle sind wohl das Eis und die Seifenblasen auf dem Balkon. Der – ihr ahnt es!- auf der Südseite des Hauses liegt.Sonnenschirm

Alice kennt es von unserer Zeit in Oklahoma nicht anders. Dort war es einfach unerträglich, mit Temperaturen jenseits der 35 Grad. Und das fast täglich.

Dafür bin ich eine super Herbst-und Winter-Mama!
Gebt mir Dauerregen, Eis und Schnee mit etwas kaltem Wind und Nebel und ich werde zu einer ganz anderen Person!
Jeden Tag sind wir dann draußen. Mal an einem See, mal einfach mit Regenschirm auf der Suche nach der größten und tiefsten Pfütze, oder einfach im Wald unterwegs, um nach Stöcken zu suchen. Sobald ich nicht mehr von der Sonne geplagt werde, blühe ich regelrecht auf. Ich denke, deshalb ist Deutschland auch das geeignetste Land für mich: Kurze Sommer! 😉

Ich hoffe, meine kleinen Damen können es mir nachsehen, dass ich niemals Freudensprünge machen werde, wenn die Temperaturen steigen.

Über den Autor

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"Ein Kind zu bekommen, ist eine grosse Entscheidung, denn man entscheidet sich dafür, sein Herz für alle Zeit außerhalb seines Körpers zu tragen." Dieses Zitat ist so wahr, dass es fast schon weh tut. Ich habe durch meine Töchter gelernt, wie unfassbar das Leben durch ein Kinder bereichert wird und liebe jeden Tag mit ihnen. All die Anstrengungen, der Stress, einfach alles, ist es wert. Denn wenn sie mich nur einmal anlächeln, wird mir meine Mühe tausendfach zurückgezahlt.

2 Kommentare

  • Hey Fran,

    damit bist Du nicht alleine!
    Ich brauchte viel Überwindung, um unseren vier großen und kleinen Kindern den Rasensprenger anzuwerfen – davor durch die Glut in den Baumarkt und Steckverbindungen für Gartenschläuche holen. Das reichte mir dann schon als Sommer-Unternehmung …

    Bin auch ein Herbst-Winter-Kind. Da hilft nur durchhalten, sich kühlende Aktivitäten für die Kinder ausdenken und ausharren. Der nächste Schlechtwettereinbruch kommt bestimmt 😀

    Liebe Grüße
    Saskia

  • Hi Fran,
    Du bist nicht allein! Ich bin kein Mensch, dem große Hitze behagt. Und zum Glück sind meine vier Kinder nach einem Schultag auch recht froh, im kühlen, abgedunkelten Zuhause bleiben zu können. Schwimmbad geht gar nicht für mich – allein der Gedanke lässt mich Gänsehaut bekommen. Die vielen Leiber im Wasser und die noch viel mehr Bakterien und Keime darin. Bäh! Dann lass ich lieber Wasser in den Minipool auf dem Balkon ein. Der Kleinste kann darin baden und die größeren einschließlich mir können zumindest anschließend die Füße kühlen. Geht prima.

    Viele Grüße, Doreen.

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