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Hilfe, mein Baby zahnt: Weitere Tipps für besorgte Eltern

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Der zweite Teil mit wichtigen Tipps zum Zahnen!

Wenn die ersten Zähnchen da sind, können die Zeiten für Mama und Baby unruhig werden, denn die Veränderungen in Gebiss und Kiefer führen immer wieder zu Schmerzen. Deshalb geben wir euch heute weitere Tipps. Wenn ihr ein paar Regeln beachtet, halten sich die Zahnbeschwerden eures Kleinen in Grenzen und ihr beide übersteht diese Zeit stressfreier, als ihr bisher befürchtet habt.


Wie genau ihr feststellen könnt, dass euer Sonnenschein die ersten Zähnchen erwartet und welche sich zuerst blicken lassen, könnt ihr bereits in einem vorherigen Beitrag von uns nachlesen.

Natürliche Schmerzlinderung

Eure Brust kann, genau wie warme Muttermilch, Schmerzen am Kiefer erzeugen oder vorhandene verstärken. Am besten kühlt ihr die schmerzenden Stellen eine Viertelstunde vor dem Stillen, dann kann euer Baby seine Milchmahlzeit relativ unbeeinträchtigt einnehmen. So sind zum Beispiel auch Veilchen für ihre schmerzlindernde Wirkung bekannt. Veilchenwurzeln aus dem Naturkostladen sind ideal, denn das Kauen darauf lenkt euer Kind ab und beruhigt. Sie wirken entzündungshemmend, leicht betäubend und desinfizierend. Bevor ihr zu schmerzstillenden Zäpfchen greift, solltet ihr es mit natürlichen Mitteln versuchen. Lauchzwiebeln sind ein bewährtes Heilmittel gegen Zahnweh bei Kleinkindern. Die ätherischen Öle des Lauchs verschaffen Linderung und beruhigen das Zahnfleisch. Gute Erfahrungen wurden auch mit homöopathischen Kügelchen, den sogenannten Globoli, gemacht.

Beißringe machen Babys mit Zahnweh glücklich

Um Druckschmerz abzuschwächen, helfen Beißringe und Kauwerkzeuge in allen Varianten. Die sollten möglichst schadstoffgeprüft sein. Darüber haben wir bereits in unserem ersten Teil ausführliche Tipps verraten. Auch eine homöopathische Salbe gehört nun zu eurer Standardausrüstung, denn die lindert akute Beschwerden. Ihr müsst sie nur vorsichtig auf dem Zahnfleisch eures Babys verreiben. Ist eine Stelle jedoch geschwollen und deutlich entzündet, lasst sie am besten ganz in Ruhe. Tut einfach das, was euch selbst auch gut tun würde. Bei Zahnschmerzen wacht euer Sprössling nachts häufiger auf und, sofern ihr die Möglichkeit dazu habt, solltet ihr es öfter stillen. Das Anlegen an die Brust beruhigt nämlich ungemein. Dass ihr euch trotz erster Zähnchen beim Stillen keine Sorgen machen müsst, dass es für euch schmerzhaft werden könnte, erläutern wir euch in einem der nächsten Beiträge. 🙂

Titelbild: © famveldman – Fotolia.com

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