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Frühgeburt – mögliche Folgen

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Wird ein Kind zu früh geboren, können unter Umständen Entwicklungsstörungen oder -verzögerungen auftreten. Die große Mehrheit der Frühchen wächst dabei aber ohne andauernde Störungen auf. Nur jedes 10. Frühchen kann unter Gesundheits- oder Entwicklungsbehinderung leiden. Heute erfahrt ihr, welche Folgen eine zu frühe Geburt möglicherweise mit sich bringen kann – und wie ihr euer Kleines bestmöglich bei der Entwicklung unterstützen könnt.

Diese Probleme können bei einer Frühgeburt auftreten:

Gesundheitliche Probleme eines Frühgeborenen treten – wenn sie auftreten – meist unmittelbar nach der Geburt auf. Da die inneren Organe manchmal noch nicht gänzlich ausgereift und entwickelt sind, kann zum Beispiel die Lunge noch Funktionsstörungen aufweisen. Auch das Immunsystem kann noch nicht ganz ausgereift sein, so besteht bei zu früh geborenen Babys ein erhöhtes Infektionsrisiko. Weiterhin kann eine noch nicht vollständig ausgereifte Leber Giftstoffe noch nicht so gut verarbeiten, was bei Frühchen zu einer sogenannten „Neugeborenengelbsucht“ führen kann. Extreme Frühchen sind häufig noch zu schwach zum Saugen. So fehlen den Kleinen, deren Immunsystem ohnehin schon schwach ist, wichtige Abwehrstoffe, die gewöhnlich durch die Muttermilch eingenommen werden.

Nicht zuletzt kann es beim Baby auch zu Problemen bei der Regulierung der Körpertemperatur kommen, da das dafür zuständige System oft auch noch nicht vollständig ausgereift ist. So können Frühchen häufig nicht richtig schwitzen und überhitzen leicht, andererseits können sie auch recht schnell auskühlen, da die Muskulatur zu schwach ist, den Körper durch das intuitive Zittern ausreichend zu erwärmen.

Keine Panik – trotzdem Vorsicht

Nur jedes zehnte Frühchen ist von solchen Entwicklungsstörungen betroffen, deshalb sollten sich werdende Eltern keine großen Sorgen machen. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Schwangere sollten sich so gut wie möglich ernähren und auf eine gesunde Lebensweise achten. Erblickt das Kind dann zu früh das Licht der Welt, kann auch die Mama schon einiges tun, damit dem Kleinen der Start ins Leben erleichtert wird: Eine enge Bindung und häufiger Körperkontakt sind wichtig, um die Sinne des Babys zu schärfen und eine gute Eltern-Kind-Bindung zu gewährleisten.

Foto: © reflektastudios – Fotolia

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