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Feng-Shui im Kinderzimmer: 4 Tipps für ein harmonisches Umfeld

Feng-Shui im Kinderzimmer
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Ein Raum zum Spielen, Schlafen und Lernen!

Rückzugsort für Ruhepausen nach einem aufregenden Tag und ein Ort zum Spielen und Lernen: Ein Kinderzimmer erfüllt viele Funktionen und ist das ganz persönliche „Zuhause“ für die Kleinen. Da ist es klar, dass ihr dieses erste eigene Schlafzimmer so ideal wie möglich gestalten wollt – schließlich fördert das eine gute Entwicklung. Weil es aber doch so einige Dinge zu beachten gibt, schafft Feng-Shui schnell Abhilfe.


Gemäß dem fernöstlichen Prinzip gibt es diverse Richtlinien, nach denen ein Kinderzimmer gestaltet werden kann, um ein besonders positives Umfeld für eure Kinder zu schaffen. Wir verraten euch die vier besten Tipps, wie Feng-Shui das Kinderzimmer harmonischer macht.

1. Kein Elektrosmog

Dass ein kleines Kind noch keinen eigenen Fernseher braucht, versteht sich eigentlich von selbst. Aber auch Smartphones oder Tablets haben im Kinderzimmer nichts verloren, denn sie verursachen Elektrosmog und bringen das Raumklima aus dem Gleichgewicht.
Das gilt natürlich auch für sonstige Elektrogeräte. Mit Festnetztelefon etc. haben die Kids noch nichts zu tun – warum also sollten diese Anlagen in ihrem Schlafzimmer stehen? Und mit Sicherheit findet sich für …

• Playstation
• Computer
• WLAN-Router
• oder Radiowecker

ebenfalls ein anderes Plätzchen in der Wohnung. Abgesehen davon verstärken Metalle in den Möbeln die elektromagnetische Strahlung, weshalb metallfreie Betten auch für Kinder empfohlen werden.

2. Spielen, Schlafen, Lernen: Drei Bereiche schaffen

Was auf das Elternschlafzimmer zutrifft, gilt auch für das Kinderzimmer: Dort wird nicht nur geschlafen, sondern auch gelebt! Dementsprechend sieht Feng-Shui eine Aufteilung in drei Zonen vor. So hat euer Kind Gleichmäßigkeit im Alltag und kann sich besser orientieren. Das ideale Kinderzimmer ist also in drei Bereiche eingeteilt:

• Der Spielbereich. Ein bisschen Spaß muss sein, und deshalb braucht jedes Kinderzimmer Platz für Freizeit. Einzelne Spielsachen werden natürlich immer irgendwo im Zimmer verteilt sein, und das ist bei Kindern ja auch völlig normal. Aber mit ein bisschen Eingewöhnung lernt euer Kind bestimmt schnell, dass der flauschige Teppich neben dem Schreibtisch reine Spaßzone ist!

• Der Schlafbereich. Besonders geborgen fühlt sich euer Kind übrigens, wenn das Bett mit dem Kopfende zur Wand steht und die Zimmertür sichtbar ist. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit: „Wenn Gefahr kommt, merke ich das sofort.“

• Der Lernbereich. So gemütlich das Bett auch zum Herumlümmeln ist, die Hausaufgaben macht euer Kind doch besser am Schreibtisch. Damit es dort auch genug sieht, steht der Arbeitsplatz am besten nahe beim Fenster. Und wieder gibt die Wand im Rücken Sicherheit.
Natürlich ist das Kinderzimmer manchmal nicht groß, aber das ist kein Problem. Raumteiler gibt es in Form von praktischen Regalen, aber auch schöne Paravents machen sich gut und ziehen klare Linien.

3. Neonlicht? Lieber nicht!

Kinder finden Knallfarben toll – bunte Dinge sind einfach viel spannender! Deshalb sind auch viele Spielsachen farbenfroh gestaltet, und das ist für das Kinderzimmer laut Feng-Shui-Lehre sogar dienlich. Die peppigen Farbakzente der Spielsachen sind bunt genug, sodass das restliche Zimmer in unaufgeregten Tönen gehalten werden kann.

• Weiß und Cremetöne: Sehr neutral und eine gute Grundlage. Ein völlig weißer Raum ist aber nicht unbedingt gemütlich, deshalb lieber mit Kissen, Bettwäsche etc. ein paar Farbtupfer einbringen.

• Pastellfarben: Super! Weder langweilig noch zu aufregend. Ja, helle Farben werden schnell schmutzig, aber das darf im Kinderzimmer ruhig mal passieren.

• Rottöne: Rot wird nicht umsonst oft in der Werbung eingesetzt – die Knallfarbe regt an und lässt euer Kind nicht so schnell zur Ruhe kommen. Rote Wände oder eine rote Bettwäsche sind also eher nicht die beste Wahl.

• Blau- und Grüntöne: Das Meer, ein ruhiger Wald… Diese Farbtöne erinnern an schöne Natur. Das entspannt auch euer Kind; mit diesen Farben könnt ihr also nichts falsch machen. Idealerweise setzt ihr dabei übrigens Pastellnuancen ein (siehe oben).

4. Runde Sache: Die richtige Möblierung

Dass spitze Ecken und Kanten beim Wohnen mit (Klein-)Kindern ein No-Go sind, wisst ihr natürlich schon. Abgerundete Formen passen praktischerweise wunderbar in das Feng-Shui-Konzept! Die meisten Möbel und Wohnaccessoires, die für Kinderzimmer gedacht sind, haben ohnehin schon runde Formen.

• Das Bett: Laut Feng-Shui wirken sich runde Kanten positiv auf den Energiefluss aus. Dazu kommt noch der praktische Effekt: Wenn euer Kind nachts mal raus muss, läuft es bei runden Kanten umso weniger Gefahr, sich im Dunkeln zu verletzen.

• Der Schreibtisch: Kanten wirken bedrohlich, erst recht, wenn man direkt davorsitzt. Auch am Arbeitsplatz klappt es mit der Konzentration viel besser, wenn Tisch und Stuhl schöne runde Formen haben.

• Lampen: Abstrakte, eckige Formen machen sich toll als Schmuckelement in der restlichen Wohnung, ins Kinderzimmer passen runde Lampenschirme oder lustige designte Tischlampen in runden Formen aber viel besser.

Feng-Shui-Harmonie für euer Kind: So klappt’s!

Ein Kinderzimmer so zu gestalten, dass euer Kind sich dort wohl und geborgen fühlt, ist also keine Hexerei. Mit den Tipps aus der Feng-Shui-Lehre könnt ihr wunderbar einen harmonischen Rückzugsort für euer Kind schaffen.

 

Über den Autor

Hannes Bodlaj ist selber Vater und leitet die die Geschäfte vom Onlineshop für Massivholzmöbel LaModula in Villach, Österreich. In erster Linie ist Hannes Bodlaj für die strategische Planung und die finanzwirtschaftlichen Aufgaben zuständig, aber auch in der Kundenberatung punktet er mit seiner jahrelangen Expertise. Traumhaft schlafen – natürlich wohnen: So lautet der Leitsatz des Unternehmens, der sich unter anderem in den hochwertigen Materialien widerspiegelt.

 

Titelbild: © Yuri-U

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