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Erkältungen vorbeugen: So bleiben eure Kleinen topfit!

Erkältungen vorbeugen
Saskia
Geschrieben von Saskia

Ganz einfach und natürlich.

Neugeborene sind im Herbst und Winter besonders infektgefährdet, da sich ihr Immunsystem noch im Aufbau befindet. Ab dem Kindergartenalter sind durchschnittlich rund zehn Infekte pro Jahr bei eurem Kind völlig normal. Zwar könnt ihr eure Kleinen nicht vollkommen vor einer Erkältung oder einem grippalen Infekt schützen, aber das Risiko mit den folgenden 7 Tipps immerhin minimieren. Das gilt übrigens für alle Familienmitglieder.


In diesem Beitrag haben wir euch bereits einige wichtige Tipps zur Grippeschutzimpfung gegeben. Aber abgesehen davon, könnt ihr das Immunsystem eurer Kleinen auch über ganz einfache und natürliche Wege stärken und verhindern, dass sich Bakterien und Viren weiter ausbreiten.

Hände waschen!

Egal wie klein die Kleinsten sind: Regelmäßiges Händewaschen ist das A und O, um Viren und Bakterien schnell Adieu zu sagen. Waschen sich eure Kinder bereits alleine die Hände, kann ein “unauffälliger” Kontrollblick ins Bad nicht schaden. Vor allem dann, wenn ihr unterwegs wart und sie viele Gegenstände wie Türgriffe und Ähnliches angefasst haben. Drei Tropfen Wasser reichen übrigens nicht, um die Händchen wirklich sauber zu bekommen. Die Viren schlummern auch gerne zwischen den Fingern. Am besten mit einer antibakteriellen Seife. Habt ihr nicht sofort die Möglichkeit, nach einer Busfahrt die Hände zu waschen, können antiseptische Tücher helfen. Denn den Zwergen zu verbieten, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen, ist ziemlich unmöglich. 😉

Zwiebel-Prinzip

Achtet darauf, dass die Füßchen und der Kopf immer gut geschützt und warm sind. Bei der restlichen Kleidung solltet ihr den Lagen-Look bevorzugen. So könnt ihr sie beim Toben vor einer großen Schwitzattacke bewahren und auch die kleinsten Würmer beim Einkauf im Supermarkt oder im Einkaufscenter vor der dicken Winterjacke bewahren, solange ihr euch drinnen aufhaltet. Denn ist die Kleidung einmal durchgeschwitzt, frieren die Kleinen nicht nur, sondern die Infektgefahr steigt damit auch an.

Warme Füßchen

Zum einen schützen Wollsocken und wärmende Einlagen vor kalten Füßen und zum anderen könnt ihr zu Hause ein wohlig warmes Fußbad machen, um das Immunsystem und die Durchblutung anzuregen. Startet mit einer Wassertemperatur von 36 Grad und schüttet dann warmes Wasser hinzu. Dieses sollte bei Kindern nicht heißer als 39 Grad sein.

Temperatur-Check

Bei Babys solltet ihr die Temperatur nicht an den Füßchen oder Händchen checken, da die Durchblutung dort generell noch nicht so gut funktioniert. Ob ihnen warm oder kalt ist, könnt ihr am besten durch die Nacken-Temperatur checken. Dort sollte euer Kind nicht verschwitzt sein. Ist die Haut dort kalt, friert es bereits.

Viel Trinken

Habt immer ein Fläschchen Wasser und ein Fläschen warmen (Kräuter-) Tee mit im Gepäck. Sind die Schleimhäute immer gut befeuchtet, wird Viren und Bakterien schneller der Garaus gemacht. Zudem wärmt Tee sehr gut auf.

Vitamine, Vitamine, Vitam…

Ganz besonders wichtig ist das allbekannte Vitamin C, aber auch Zink stärkt die Abwehrkräfte. In unserem Very-Important-Mother-Bereich könnt ihr euch das ABC der Powervitamine und alle Infos zu wichtigen Spurenlementen und Mineralstoffen herunterladen. Ihr stillt euer Kind noch? Dann solltet ihr darauf achten, Vitamin C nur in natürlicher Form und nicht als Nahrungsergänzungsmittel zu euch zu nehmen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich euer Baby an das Vitmain C gewöhnt und beim Abstillen einen Mangel entwickelt. Nehmt es in dieser Zeit besser nur in Obstform zu euch.

Frische Luft

Auch wenn es draußen wie aus Eimern schüttet und windig ist: Geht mit euren Kindern regelmäßig an die frische Luft. Das stärkt das Immunsystem. Dazu gehört auch, dass sich die Kleinen ruhig dreckig machen können, denn auch das stärkt die Abwehrkräfte. Haltet ihr euch drinnen auf, ist das sogenannte Stoßlüften zu empfehlen. Das macht nicht nur die Luft an sich angenehmer, sondern bewahrt euch vor trockenen Schleimhäuten durch die Heizungsluft. Die Heizung sollte übrigens auch nicht zu hoch gestellt werden. 20 Grad Raumtemperatur sind ausreichend.

Titelbild: © drubig-photo

 

Über den Autor

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Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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