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Greta
Geschrieben von Greta

Die moderne Form des Tagebuchs.

Ihr kennt das selbst, seitdem wir tagtäglich zahlreiche Schnappschüsse ganz easy mit dem Smartphone schießen und über diverse Social Media-Accounts erinnerungswürdige und einschlägige Geschehnisse posten, geraten die schönsten Erlebnisse dennoch häufig in Vergessenheit. Zu groß ist die Masse an Möglichkeiten und häufig gehen wir einfach zu oberflächlich mit den ganz besonderen Ereignissen um. Tagebuch schreiben wir fast gar nicht mehr und auch “richtige” Fotoalben werden immer seltener. Greta gibt euch heute einen ganz besonderen Tipp, wie ihr für euch und eure Kleinsten ein “Erinnerungsalbum” im Tagebuchstil erstellen könnt, das zeitgemäß und dennoch emotional ist.


Ich höre und lese immer wieder von Müttern, die nostalgisch von den Zeiten berichten, als ihre fünfjährigen Kleinkinder noch winzig kleine Babys waren und wie schnell doch die Zeit vergeht. Wir leben in einer Welt voller Termine, Verpflichtungen, Projekten und vielem mehr. Der modernen Technik verdanken wir, mit nur einem einzigen Gerät den Kontakt mit unseren Liebsten zu halten, Erinnerungen in Form von Notizen, Fotos und kurzen Filmchen für immer festzuhalten. Naja, für immer? Viele dieser Erinnerungen gehen oftmals verloren oder geraten irgendwann unvermeidlich in der unüberschaubaren Anzahl in Vergessenheit. Dabei blicken wir doch so gerne zurück und schwelgen in Erinnerungen. Für die Wichtigsten benötigen wir gar kein Gerät, welches uns hierbei Hilfestellung gibt, weil wir sie längst im Herzen und somit für immer im Gedächtnis bei uns haben. Ha, denkste. Wie oft seid ihr schon beim Durchstöbern auf ein Foto von einem Ereignis, das ihr doch nie vergessen wolltet, gestoßen und habt es skeptisch mit den verstaubten Bildern aus der hintersten Ecke eures Gedächtnis verglichen und dabei “Achja, genau!” gemurmelt?!

Jeder kennt Tagebücher. Manche schreiben sie heute noch mehr oder minder regelmäßig, ob digital oder ganz oldschool in Büchlein (vielleicht sogar mit einem Schloss dran?). Es gibt auch eine Vielzahl an Babytagebüchern. In denen werden alle Fortschritte, besondere Ereignisse, wer welches Geschenk zu Geburt geschenkt hat, Fotos von Mama, Papa, den Geschwistern und vieles vieles mehr festgehalten.

Auch wir schreiben für unser kleines Töchterchen von Geburt an so ein Tagebuch. Leider lassen die vorgedruckten Seiten nur sehr wenig Platz für die eigenen Gedanken und Gefühle. Und als ich heute so in meinen Erinnerungen schwelgte (mehr dazu auf meinem Blog) erinnerte ich mich an etwas, das ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen hatte.

Es ging darum, einen E-Mail-Account für sein Kind einzurichten und auf diesen Account immer wieder Nachrichten und Bilder zu schicken. Wenn das Kind dann alt genug ist, oder als besonderes Geschenk zum 18. Geburtstag, überreicht man dem Nachwuchs die Zugangsdaten und erfreut sich gemeinsam an all den elektronischen Erinnerungen die man über die Jahre hinweg versendet hat. Anfangs fand ich die Idee ziemlich albern, umso länger ich aber darüber nachgedacht habe, desto netter fand ich sie.

Nun denn, egal zu welcher Methode ihr euch entscheidet, eure unvergesslichen Ereignisse einzufangen, will ich euch mit einem kurzen Satz aus der Social Media-Welt darauf hinweisen, dass es sich hierbei um viel mehr handelt als nur Erinnerungen.

“Dein Alltag ist ihre Kindheit” – und dieser Satz ist so simpel, wie er wahr ist.

Bild:  マツ

Über den Autor

Greta

Greta

2015 - Ich bin dieses Jahr ausgewandert, wurde Mama und 30. Alle drei Ereignisse hab ich in der Vergangenheit immer nur ganz entfernt in meiner Zukunft gesehen. Nun haben sie mich in einem einzigen Jahr eingeholt und mich somit finden lassen was ich nie gesucht habe. Begleitet mich und mein größtes Wunder hier und auf www.gretazarblog.wordpress.com auf unserem weiterhin ungeplanten, chaotischen Lebensweg. Lasst euch inspirieren, unterhalten und vom Leben im schönen Norwegen verzaubern.

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