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Babys erstes Weihnachten: 5 Tipps für stressfreie Feiertage

Saskia
Geschrieben von Saskia

Planung ist das halbe Leben!

Ihr feiert euer erstes Weihnachten mit Baby? Dann gilt es, eure Aktivitäten und bisherigen Rituale während der Festtage einem kleinen Update zu unterziehen. Denn mit eurem Knirps läuft ab jetzt einiges anders. 


Ist euer Kind gerade erst auf die Welt gekommen, hat generell eine Regel oberste Priorität. Egal, was ihr vorhabt: Bürdet euch und eurem Schatz nicht zu viel auf. Stress, Hektik und Co. übertragen sich sehr schnell auf euer Kind und folglich werden auch eure Nerven unnötig gereizt.

Eure Verwandten und Bekannten haben sich trotzdem angekündigt oder bitten darum, von euch besucht zu werden? Ihr werdet mit Geschenke-Anfragen überhäuft? Das Essen soll wie immer etwas Besonderes sein und ihr wollt es allen recht machen?

Dann beachtet folgende 5 Tipps

1. Besuche planen

Planung ist ab jetzt ein wichtiger Teil innerhalb eures Familienlebens. Besonders in so vollgepackten Zeiten wie Weihnachten. Zahlreiche Verwandte und Freunde bestehen darauf, euch und euren Wurm zu Gesicht zu bekommen? Macht euch gegebenenfalls eine Prioritäten-Liste: Auf welche Personen wollt ihr an den drei Festtagen auf keinen Fall verzichten? Wen könntet ihr auch zwischen den Jahren treffen? Auf jeden Fall solltet ihr in diesem Jahr die Besucher zu euch kommen lassen. So müsst ihr euren Alltag mit Baby nicht total umkrempeln und auch euer kleiner Schatz wird wesentlich ruhiger sein.

2. Einfache Gerichte

Natürlich ist ein besonderes Festmahl an Weihnachten eine tolle Sache. Aber selbst wenn ihr gerne in der Küche steht und eure Liebsten bekochen wollt: In diesem Jahr solltet ihr entweder auf euch bekannte Rezepte zurückgreifen oder ihr lasst euren Besuch das Essen vorbereiten. Plant die Einkäufe frühzeitig und sprecht ab, wer sich um was kümmert. Euren Wurm interessiert die Gans im Ofen nämlich herzlich wenig. Selbst dann, wenn sie angebrannt ist und für reichlich Frust sorgt. 😉 Euer Kind kann auch schon feste Nahrung zu sich nehmen? Geht trotzdem nicht davon aus, dass es Lust auf fettes Fleisch und ein außergewöhnliches Dessert hat. Je einfacher und bekannter, umso mehr werdet ihr alle zufrieden stellen.

3. Kirche oder Spaziergang

Bislang gehörte ein Besuch in der Kirche zu eurem Weihnachtsfest dazu? Mit einem Säugling könnte es stressig werden. Schläft euer Kind sehr viel, stellt oder setzt euch am besten ganz nach hinten, beziehungsweise dorthin, wo ihr zur Not ganz schnell Richtung Ausgang könntet, sofern euer Knirps keine Lust mehr auf Weihrauch-Gerüche, Gebete und laute Gesänge hat. Ist euer Kind sehr unruhig, macht statt des Kirchenbesuches einfach einen gemütlichen Spaziergang und holt die restlichen Familienmitglieder im Anschluss vom Gottesdienst ab. So könnt ihr trotzdem noch ein kurzes Gespräch mit Nachbarn oder Freunden halten und ihnen schöne Festtage wünschen. 🙂

4. Geschenke-Wahnsinn

Eure Verwandten wollen eurem Sprössling unbedingt etwas schenken? Klar glänzen auch eure Augen, wenn euer Kind mit Spielzeug reich beschenkt wird. Dennoch gilt gerade in den ersten drei Lebensjahren: Weniger ist mehr und zu viel überfordert euren Knirps. Gewöhnt ihn nicht gleich daran, dass es ganz normal ist, große Massen geschenkt zu bekommen. Sprecht rechtzeitig mit euren Liebsten und macht ihnen einen Wunschzettel. Statt des vierten Stofftieres und der fünften Spieluhr sind Kleidungsstücke oder selbstgemachte Dinge sehr viel sinnvoller. Vergesst die Größenangaben eures Kindes nicht und denkt dabei nicht nur an die nächsten drei Monate 😉

5. Erwartungen runterschrauben

Das erste Weihnachten zu dritt und natürlich soll es unvergesslich werden. Und damit sich euer Wunsch erfüllt, solltet ihr den Rhythmus eures Babys an erste Stelle stellen. Zu viele Besuche und zu wenig Zeit, um sich einfach mal gemeinsam auf die Couch zu kuscheln? Um Enttäuschungen und vielleicht sogar Streitereien zu vermeiden, solltet ihr einige Aktivitäten streichen und selbst dann gilt: Euer Baby macht die Regeln. Und zwar total spontan und ohne es mit euch abzusprechen.

Titelbild: © Oksana Kuzmina

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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