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Baby-Gadgets gegen Bauchschmerzen, Blähungen und Co.

Unverzichtbare Baby-Gadgets (Teil 2)
Greta
Geschrieben von Greta

Helferlein gegen Blähungen, Badeunfälle und wunde Popos.

Wie bereits versprochen, folgt nach Gretas erstem Teil der unverzichtbaren Baby-Gadgets nun endlich der zweite. Dieses Mal geht es um hilfreiche Utensilien, die euren Würmern die Verdauung, das Baden und den Schnupfen erleichtern können. Außerdem hat Greta wertvolle Tipps für den Babywagen-Kauf parat. Nach diesem Beitrag seid ihr also hoffentlich für die erste Zeit mit eurem Schreihals bestens gewappnet. 🙂


Bauchschmerzen, Blähungen und wunde Stellen

Was oben rein geht, will oder muss ja auch unten irgendwann auch mal wieder raus. Viele Babys plagen – gerade in den ersten 3 Monaten – Bauchschmerzen. Hier ein paar Tipps und Tricks, wie man sie erleichtern oder vielleicht sogar verhindern kann und wie ihr außerdem wunden Stellen vorbeugen oder sie schnell lindern könnt.

Kümmelzäpfchen (von einer lieben Mama aus der Umfrage als Pupsglobuli bezeichnet :-D) aus der Apotheke sind der Hit, wenn wirklich gar nichts mehr geht und man merkt, dass sich das kleine Wesen schon sehr plagen muss. Flaschenkinder leiden etwas häufiger an Verstopfungen als Stillkinder. (Quelle: Das Stillbuch) Das kann auch daran liegen, dass die Eltern die Flaschennahrung nicht korrekt zubereiten, deshalb ist immer auf die genauen Mengenangaben des Herstellers zu achten.

Anm. d. Red.: Es kann auch daran liegen, dass eure Kleinen beim Saugen zu viel Luft schlucken. Um dem Problem vorzubeugen, empfehlen wir euch das Anti-Colic Fläschchen von MAM!

Stillmütter sollten auf ihre Ernährung achten, auch da gilt es, erst herauszufinden auf was das Baby gegebenenfalls empfindlicher reagiert (rohe Zwiebeln, Kohlensäure, scharfe Gewürze … ).

Simplex, Sab oder wie sie alle heißen – Tropfen aus der Apotheke um die Luft aus Babys Bauch während des Trinkens zu reduzieren.

Lebensmittel können aber nicht nur Babys Bauch beleidigen, sondern auch den Popo, demnach ist ein wunder Po auch oft Auslöser einer Tränenflut. Hier helfen Wundcremes wie Kaufmann’s Haut und Kinder-Creme oder Heilwolle (das waren laut Umfrage die Beliebtesten, da leicht verträglich und erschwinglich).

Sollte dann aber doch einmal eine Ladung kommen, kann die Windel auch schon mal etwas zu knapp werden, und die Bescherung ist demnach groß. Da kommt man dann auch mit Feuchttüchern nicht mehr allzu weit, da ist es am Besten – Schadensbegrenzung 😉 – das Kind so gut es geht sauber zu machen, und dann einfach ab damit in die Badewanne. Auch da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Badezeit

Gerade Neugeborene genießen es im warmen Wasser zu sitzen, da es sie an “zu Hause” erinnert. Da ein Badeeimer sehr eng ist, entgeht man auch der Gefahr, das Baby könnte einem entgleiten.

Babybadewannen ähneln dem Wäschekorb. Durch einen eingebauten Sitzhöcker kann man das Neugeborene erstmal mit den Füßchen abstützen, später kann es sich dann hinsetzen und somit auch nicht unter Wasser rutschen und bis zur großen Wanne kann man immerhin noch ein wenig Wasser sparen 😉

Die richtige Temperatur lässt sich ganz einfach mit einem Baby-Badethermometer bestimmen und sollte rund 37 °C betragen.

Auch die Frage, Badezusatz ja oder nein spielt eine große Rolle. Dies ist jedem selbst zu überlassen. Kinder mit gesunder Haut, benötigen keine speziellen Mittel in ihrem Badewasser. Wer es natürlich mag, kann etwas Olivenöl ins Badewasser geben, das macht die Haut zusätzlich sehr geschmeidig. Das Badeöl von Weleda mit Calendula ist auch extra für Babys und sehr hautverträglich. Öfter als zweimal die Woche, empfinden die meisten Eltern aber als übertrieben, und es reicht auch vollkommen aus. So entgeht ihr auch der Gefahr den Säureschutzmantel der Haut zu schädigen.

Die Dusche oder die herkömmliche Badewanne ist für Neugeborene erstmal eher ungeeignet.

Nach dem Baden ist es sehr wichtig, das Baby gut abzutrocknen. Gerade unter den Armen, in der Armbeuge/den Kniekehlen und zwischen jeder einzelnen süßen Speckfalte sollte keine Feuchtigkeit mehr zurückbleiben, da diese Stellen sehr empfindlich sind und sehr leicht entzünden. Sollte es doch einmal gerötet sein, besser cremen als pudern, da sich mit Puder schnell Klümpchen bilden können, welche dann zusätzlich noch unangenehm an der schon gereizten Haut reiben.

Verstopftes Näschen

Eine Schnupfnase ist für Erwachsene schon lästig, was aber wenn ein Baby eine verstopfte Nase hat? Sie können sich die Nase noch nicht selber putzen, atmen aber bis zum 6. Monat ausschließlich durch selbige. Also, was tun?
Engelwurzsalbe hilft – vor allem nachts.

Einen Tropfen Muttermilch oder Kochsalztropfen aus der Apotheke (kann man aber auch selbst herstellen, Anleitungen findet man im Netz) in jeweils ein Nasenloch tröpfeln – am Besten mit einer Pipette – dann das Baby kurz auf den Bauch drehen, gegebenenfalls sehr sacht mit der hohlen Hand den Rücken abklopfen um die Verstopfung zu lösen. Anschließend VORSICHTIG mit einem Q-Tip den Schleim aus dem Nasenloch ziehen (Drehbewegung hat sich sehr bewährt). Je älter das Kind wird, desto mehr wird man feststellen, dass es wohl einfacher wäre, einen Faden durch ein Nadelöhr zu fädeln, während man auf einem Rodeobullen reitet 😉

Auch Fieber ist keine Seltenheit. Deswegen ist ein Thermometer hilfreich. Am genausten zu messen, wir wissen es alle, ist es zwischen den Pobacken oder unter dem Arm. Es gibt aber auch Geräte, mit denen man in den Ohren messen kann. Man sollte aber, wenn man unerfahren und vor allem unsicher ist, auf jeden Fall immer einen Arzt konsultieren.

Babys erster Flitzer

Der Kinderwagen ist auch ein Thema für sich. Hier sollte man sich an ganz einfache Dinge orientieren, wie zum Beispiel:

  • Wie oft brauche ich ihn?
  • Wäre ein Tragetuch/Tragehilfe eine Option?
  • Für was brauche ich ihn? (Ich habe kein Auto, nur den Kinderwagen – da hat man alle Erledigungen zu Fuß zu machen, Einkaufen etc. der Wagen sollte z.B. viel Stauraum haben, und sehr wendig sein)
  • Gehe ich nur Spazieren oder will ich ihn in mein Sportprogramm mit einbeziehen?
  • Kann ich ihn später zu einem Buggy umfunktionieren?
  • Wie leicht lässt er sich zusammenfalten? (Kofferraum/kleine Wohnung)

Am Besten ist es in ein Geschäft zu gehen und eine Probefahrt zu machen. Auch der Preisvergleich ist empfehlenswert, da viele Händler oft verschiedene Preise anbieten. Ein Kauf im Internet empfiehlt sich wirklich nur dann, wenn man sich absolut sicher ist, was man haben möchte.

Anm. d. Red.: Lest hier den aktuellen Kinderwagen-Testbericht.

Da ich hier vom Hundertsten ins Tausendste schreiben könnte, habe ich hier noch ein paar Buchtipps:

Dies ist nur ein kleiner Ratgeber, und ich hoffe, er ist ein bisschen hilfreich für alle, die nach einem Wegweiser für Dinge wie oben aufgeführt, gesucht haben. Es sind Meinungen und Erfahrungen von Müttern aus meinem Bekannten- und Freundeskreis sowie einige Ratschläge einer Umfrage auf meiner Instagramseite. Natürlich habe ich auch meine eigenen Erfahrungen mit eingebracht.

Ich wünsche allen werdenden Eltern nur das Beste. Herzlichst angenommen werden alle Anregungen und Erweiterungen in den Kommentaren. Persönliche Meinungen sowie weitere Tipps und Tricks! 🙂

Bild: didesign

Über den Autor

Greta

Greta

2015 - Ich bin dieses Jahr ausgewandert, wurde Mama und 30. Alle drei Ereignisse hab ich in der Vergangenheit immer nur ganz entfernt in meiner Zukunft gesehen. Nun haben sie mich in einem einzigen Jahr eingeholt und mich somit finden lassen was ich nie gesucht habe. Begleitet mich und mein größtes Wunder hier und auf www.gretazarblog.wordpress.com auf unserem weiterhin ungeplanten, chaotischen Lebensweg. Lasst euch inspirieren, unterhalten und vom Leben im schönen Norwegen verzaubern.

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