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Auch Engel können Teufel sein – Wutausbrüche bei Kleinkindern

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Ihr habt es sicher alle schon einmal erlebt. Im Supermarkt, im Restaurant oder bei einem Spaziergang im Park: ein brüllendes, wütendes Kleinkind und völlig hilflose und verzweifelte Eltern, die mit der Situation maßlos überfordert sind und nicht wissen wie sie ihr Kind beruhigen können. Wie verhält man sich als Außenstehender in solch einer Situation? Mir persönlich tun alle Betroffenen immer sehr leid, das Kleinkind, da es versucht irgendwas auszudrücken und ihm einfach die verbale Ausdruckskraft fehlt und die Eltern, die einfach nicht wissen was sie tun sollen. Meistens gehe ich einfach weiter (sofern die Situation es erlaubt) und hoffe, dass die Situation sich bald beruhigt und entspannt.

Wutanfälle durch Frustration, Missverständnis oder dem Drang nach Aufmerksamkeit sind nichts Außergewöhnliches im Kleinkindalter. Kleinkinder verstehen zwar schon ziemlich viel, ihnen fehlen aber oftmals Worte, um das auszudrücken, was es will. Diese Hilflosigkeit macht sich durch einen Wutanfall in Form von Schreien, Weinen, Treten und Schlagen bemerkbar.

Vorbeugung von Wutausbrüchen

Kommuniziere mit deinem Kind: damit es gar nicht erst zu Wutausbrüchen von Kleinkindern kommt, solltest du darauf achten, dein Kind in den Tagesablauf mit einzubeziehen. Erzähle ihm was ihr vor habt und wen ihr dort treffen werdet, vor Ort ist es dann wichtig dem Kind zu erzählen, dass es bald wieder nach Hause geht. Das Kind kann sich dann darauf einstellen und wird keiner Überraschung ausgesetzt, was in der Regel Hauptgrund für die Verzweiflung eines Kleinkindes ist.

Dampf ablassen: Wenn du merkst, dass dein Kind sich abreagieren muss, dann lass dieses zu. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das Abreagieren auf ungefährliche Weise passiert. Gute Lösungsansätze sind hier mit den Füßen auf den Boden zu stampfen oder mit den Fäusten gegen ein Kissen oder ähnliches zu schlagen.

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5 Tipps zur Beruhigung eines Wutanfalls

Verliere die Ruhe nicht: Es ist schon mehr als genug, dass der Nachwuchs anfängt zu schreien und außer sich ist. Du trägst in dieser Situation die Vorbilds-Rolle und musst ruhig bleiben: Atme tief durch, zähle bis fünf und versuche in aller Ruhe mit deinem Kind zu sprechen.

Nimm dein Kind zur Seite: Bei einem Wutausbruch eines Kleinkindes solltest du dieses zur Seite nehmen und ihm verständlich machen, dass es erst wieder dahin zurück kann bzw. weiter spielen kann, wenn es sich beruhig hat.

Ignorieren: Sofern es die Situation zulässt, versuche den Wutanfall deines Sprösslings zu ignorieren oder lenke es ab, oftmals vergisst das Kleinkind recht schnell warum es wütend war.

Nicht nachlassen: Mache deinem Kind verständlich, dass Schreien, Schlagen und Spucken nicht die richtigen Wege sind um zu kommunizieren, dass es etwas unbedingt möchte. Nicht klein bei geben, weil dir der Wutausbruch in der Öffentlichkeit unangenehm ist. Dein Kind merkt sich das und wird wieder so handeln.

Erklären: Wenn der Wutanfall deines Kindes hinter euch liegt, dann rede in aller Ruhe mit ihm darüber und mache ihm verständlich, dass das Verhalten nicht akzeptabel ist und nicht der richtige Weg ist um zu erreichen was es will.


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