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Ängste bewältigen: Diese 4 Kinderbücher helfen euch dabei!

Ängste bewältigen
Saskia
Geschrieben von Saskia

Angst vor der Dunkelheit? Nicht mit uns!

Pünktlich zum Bundesweiten Vorlesetag wollen wir euch vier Bücher ans Herz legen. Darin geht es aber nicht nur um Unterhaltung, sondern vornehmlich darum, dass altersgerechte Geschichten dabei behilflich sein können, die kleinen und großen Ängste eurer Kinder in den Griff zu bekommen.


In manchen Situationen stoßt ihr selbst mit dem größten Verständnis an eure Grenzen. Doch gerade dann, wenn es um Ängste bei euren Kleinen geht, wollt und sollt ihr sie nicht damit alleine lassen. Natürlich lässt sich nicht jede Angst sofort beseitigen, aber zumindest minimieren und erträglicher machen. Und neben Geduld und einer großen Portion Geborgenheit kann eine Geschichte, die sich mit eben dieser oder jener Angst beschäftigt, eine große Hilfe sein. Und damit sich eure Kleinen trotz ernstem Thema darauf freuen, wählt am besten Bücher, die die Angst spielerisch und ‘unbeschwert’ aufgreifen und macht das Vorlesen zu einem regelmäßigen und gemütlichen Ritual. In diesem Falle lest ihr die Geschichten aber besser am Tag vor, um noch genug Zeit zu haben, den Kleinen Zeit zum Begreifen, Fragen stellen, Kuscheln und Diskutieren zu geben.

1. Flim Pinguin im Kindergarten

Thema: Eingewöhnung im Kindergarten

Alter: Ab drei Jahren

Zum ersten Mal mehrere Stunden am Stück ohne Eltern und stattdessen mit zahlreichen fremden Kindern spielen und kommunizieren? Gar nicht so einfach! Auch Flim’s großer Tag ist endlich da und er darf in den Kindergarten. So viele neue Pinguinkinder, mit denen das Spielen großen Spaß macht und dennoch wird ihm nach der ersten Zeit klar: Die Mama fehlt ihm ganz unglaublich. Und weil sie halt die Beste ist, hat sie eine rettende Idee!

Ratgeber für Eltern

Um auch euch Eltern unterstützend zur Seite zu stehen, hat die Autorin Sandra Schindler einen kleinen und sehr persönlichen Ratgeber mit hilfreichen Tipps zur Eingewöhnungsphase verfasst, den ihr am Ende des Buches findet.

2. Wie Leo seine Angst im Dunkeln verlor: Garantiert nie wieder Angst!

Thema: Angst vor der Dunkelheit

Alter: Ab drei Jahren

Angst vor der Dunkelheit hat fast jedes Kind. Und es ist vollkommen normal, dass die Kleinsten, wenn sie beginnen alleine in ihrem Bett zu schlafen, eine gewisse Zeit damit zu kämpfen haben. Auch Leo hat vor einigen Dingen Angst. Am größten ist sie allerdings im Dunkeln. Und dann stellt sich ihm Herr Dunkelheit auch noch persönlich vor. Leo erschreckt sich zwar furchtbar, aber mutig wie er ist, geht er gemeinsam mit der Dunkelheit, die eigentlich ganz nett zu ihm ist, auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht.

3. Irgendwie Anders

Thema: Angst vor dem Anders sein

Alter:  Ab vier Jahren

Kinder sind harte Kritiker. Finden sie ein anderes Kind seltsam oder anders, wird es oft ausgegrenzt. Das hat meist zur Folge, dass sich das betroffene Kind noch mehr zurückzieht und denkt, es sei ‘irgendwie nicht in Ordnung’. Dem koboldartigen Wesen “Irgendwie Anders” geht es da ähnlich. Deshalb lebt es nicht mit den anderen ‘gewöhnlichen’ Tieren zusammen, sondern einsam auf einem Berg. Doch irgendwann klopft ein ebenso anderes Wesen an seine Türe. Zunächst will er mit diesem seltsamen Geschöpf auch nichts zu tun haben, doch dieses behauptet, dass es, obwohl es anders als “Irgendwie Anders” ist, genau so sei wie er. Sie beginnen zusammen zu spielen und öffnen sich selbst anderen gegenüber, obwohl sie bereits viele negative Erfahrungen sammeln mussten. Die perfekte Geschichte, um die Angst vor dem eigenen Anderssein und vor dem Anderssein der anderen zu verlieren.

4. Die besten Beerdigungen der Welt

Thema: Kindern die Angst vor dem Tod nehmen

Alter: Ab fünf Jahren

Ab ungefähr dem fünften Lebensjahr beginnen sich eure Kleinen auch mit ganz elementaren Gedanken wie etwa mit dem Tod zu befassen. Vor allem wenn zu diesem Zeitpunkt ein Familienmitglied oder ein Haustier verstirbt, fehlen Erwachsenen häufig die passenden Worte, um zu trösten und Kindern die Angst vor dem Verlust und der Endlichkeit zu nehmen. Nachdem der Ich-Erzähler, seine Freundin Ester und ihr kleiner Bruder Putte eine tote Hummel beerdigt haben, gründen sie aus lauter Langeweile ein Beerdigungsinstitut. Nicht für Menschen, sondern für alle verstorbenen Tiere, die vergessen wurden. Und weil es schließlich die besten Beerdigungen der Welt sein sollen, übernimmt jedes der Kinder eine wichtige Rolle.

 

Titelbild: © gpointstudio

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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