Unterwegs

6 Tipps für ein entspanntes Einkaufen mit Kind

Einkaufen mit Kind
Saskia
Geschrieben von Saskia

In der Ruhe liegt die Kraft!

Ob der Wochenendeinkauf am Samstag oder der kurze Abstecher in den Supermarkt, nachdem ihr euren Knirps aus dem Kindergarten abgeholt habt: Häufig artet der Einkauf mit Kind in Geschrei und Tränen aus. Und damit der Nachwuchs endlich Ruhe gibt, bekommt er dann doch den Schokoriegel, das Bilderbuch oder gleich beides. Und beim nächsten Gang in den Supermarkt? Geht wieder alles von vorne los. Aber keine Sorge! Mit unseren Tipps bleibt ihr in Zukunft cool, konsequent und spart euch viele Nerven! 


Natürlich ist es leichter gesagt als getan, das eigene Kind immer im Zaum zu halten und sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen. Und umgekehrt zerreißt es einem das Herz, wenn der Nachwuchs mit leuchtenden Augen vor dem Süßigkeitenregal steht. Wer kann da schon nein sagen?! Gewiss könnt ihr eurem Kind hin und wieder einen Wunsch während des Einkaufens erfüllen. Dennoch schaden gewisse Regeln nicht, damit es nicht bei jedem Gang in den Supermarkt denkt, dass es alles bekommt, wenn es nur lang genug schreit oder weint. Denn dieser Akt ist nicht nur für euch, sondern auch für euer Kind äußerst anstrengend und unangenehm.

6 Tipps für ein entspannteres Einkaufen mit Kind:

1. Einkaufs- und Wegliste

So simpel es auch klingt, aber ohne Einkaufsliste solltet ihr mit Kind am besten gar nicht erst einkaufen gehen. Sortiert die Dinge, die ihr benötigt, gleich in Bereiche wie zum Beispiel Obst/Gemüse, Fleisch und Hygieneartikel. Wenn ihr noch organisierter sein wollt, könnt ihr in Gedanken auch die Wege im Supermarkt abgehen und euch die Bereiche gleich in richtiger Reihenfolge notieren. Natürlich darf der Nachwuchs auch Wünsche äußern. Am besten legt ihr vorher fest, was er sich aussuchen darf und dann solltet ihr die Abmachung auch konsequent einhalten!

2. Kind einbinden

Falls es die Zeit zulässt und euer Kind alt genug ist, könnt ihr ihm auch schon einen eigenen Einkaufszettel machen. Natürlich noch nicht geschrieben, sondern gemalt. So könnt ihr es aktiv in euren Einkauf mit einbeziehen. Und lasst es beispielsweise die Pasta in den Wagen packen, dann kann es auch gleich seine Lieblingssorte aussuchen. 🙂

3. Spielzeug mitnehmen

Sollte euer Knirps beim Einkauf noch im Wagen sitzen, nehmt sein Lieblingsspielzeug mit, damit es sich nicht langweilt. Ablenkung von all den bunten Verpackungen ist meist schon die halbe Miete.

4. Zu Stoßzeiten im Doppelpack

Das klappt leider nicht immer. Vor allem dann nicht, wenn beide Elternteile berufstätig sind oder ihr alleinerziehend seid. Versucht trotzdem, die Einkäufe so gut es geht gemeinsam zu planen. Seid ihr alleinerziehend, ist es ganz legitim, wenn ihr mal Verwandte oder Freunde um Hilfe bittet und in regelmäßigen Abständen einen gemeinsamen Großeinkauf macht. Hauptsache, ihr müsst an einem Samstag nicht allein mit Kleinkind in den Supermarkt.

5. Keine knurrenden Mägen

Und diese Regel gilt für eure Kinder sowie für euch! 🙂 Hungrig oder durstig einkaufen zu gehen bedeutet nämlich Heißhunger. Damit habt ihr dann ganz schnell ein quengelndes Kind, das am liebsten das gesamte Süßigkeitenregal mitnehmen würde und euer eigenes Nervenkostüm wird gleich doppelt beansprucht: durch euer Kind und euch selbst. 😉

6.Wutanfall und Trotzphase

Auch wenn ihr bereits alles versucht habt, euer Kind zu beschäftigen und zufriedenzustellen: Nicht jeder Wutanfall lässt sich damit verhindern. Vor allem dann nicht, wenn sich euer Knirps gerade in der Trotzphase befindet. Habt ihr gerade erst damit begonnen, Regeln aufzustellen, wird euer Nachwuchs ebenfalls noch häufiger versuchen, sich dagegen aufzulehnen.

Dann gilt Plan B:

Selbst wenn sich euer Kind schreiend und strampelnd auf den Boden wirft, behaltet die Ruhe. Laut zu werden oder euer Kind grob anzufassen, macht die Situation nicht besser. Wichtig ist, dass ihr trotz allem konsequent bleibt. Erinnert euer Kind daran, dass ihr vorher abgesprochen habt, was es sich aussuchen darf. Gehen seine Wünsche über diese Grenze hinaus, müssen diese warten. Gebt ihr nach, wird sich euer Kind seinen “Erfolg” für das nächste Mal merken und sich erneut gegen euch auflehnen, bis es das bekommt, was es möchte. Bleibt ihr weiterhin konsequent, werden die Wutanfälle Schritt für Schritt seltener. 🙂

Titelbild: © highwaystarz

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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