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6 ausgefallene Spiele für draußen

Spiele für draußen
Saskia
Geschrieben von Saskia

Vom Stubenhocker zum Dschungelkönig!

Ostern ist da und die Sommerzeit hat begonnen und ab jetzt gilt es wieder, die Zwergenbande täglich vor die Türe zu locken. Bewegung an der frischen Luft hält fit, vertreibt die Langeweile und Eltern profitieren ebenfalls von den Outdoor-Spielen. Warum? Weil ihr sie begleitet und weil die Wohnung weniger zum Spielen genutzt wird. Vorausgesetzt ihr helft euren Kids dabei, Aktivitäten zu finden, die auch wirklich Spaß machen.


Um die kleinen Stubenhocker nach draußen zu bekommen und schlechter Laune vorzubeugen, benötigt ihr einen schnell umsetzbaren Notfallplan oder besser gesagt: Ausgefallene aber einfache Spiele, die eure Kinder davon überzeugen, dass das Spielen auf Feld, Wiese oder dem Balkon viel schöner ist, als im Kinderzimmer zu hocken.

Natürlich gehören Sandkuchenbacken, Versteckspielen und Gummitwist zu den Klassikern, aber Kinder verlangen Abwechslung und Abenteuer. Und damit die gute Laune ab jetzt gesichert ist, haben wir diese …

… 6 ausgefallenen Spiele für draußen

1. Geheime Botschaften

Ein Balkon ist nicht nur zum Malen und Puzzeln gut. Schnappt euch einen kleinen Korb, bindet eine lange Kordel daran und überlegt euch kleine Rätsel oder Aufgaben, die ihr auf kleine Zettelchen schreibt oder malt. Die Kinder sollten nicht zu klein (damit sich niemand zu weit über den Balkon lehnt) und mindestens zu zweit sein. Ein Kind bleibt auf dem Balkon und lässt das Körbchen mit den Botschaften nach unten. Das andere Kind muss das Rätsel lösen und zum Beispiel das Gänseblümchen oder den Löwenzahn, der auf den Zettel gemalt wurde finden, pflücken und legt es in das Körbchen. Dann wird gewechselt. Ihr könnt auch eine Gruppen-Challenge daraus machen.

2. Schatzsuche

Ein Sandkasten kann zu einer riesigen Schatztruhe werden. Darin könnt ihr alles was die Natur so hergibt vergraben. Anschließend lasst ihr eure Knirpse darin buddeln und tasten. Haben sie einen Gegenstand, ein Blümchen oder einen Zapfen gefunden, könnt ihr die Schätze noch in eine abenteuerliche Geschichte verwickeln. Dann macht es umso mehr Spaß, nach weiteren Dingen zu suchen.

3. Duftdöschen

Im Frühling und im Sommer duften die Wiesen, die Kräuter- und Gemüsegärten und sogar die Erde riecht ganz unterschiedlich. Kleine Döschen finden sich bestimmt auch bei euch im Haushalt, im Kinderzimmer oder im Bad. Geht mit euren Kleinen in den nächsten Park, an den See oder in den Wald und sammelt Blümchen, Moos, Gras, Heu oder feuchte Erde. Diese füllt ihr einzeln in die Döschen und verbindet jeweils einem Kind die Augen, dass dann den Inhalt erschnuppern muss.

4. Baumhochzeit

Wenn ihr mit euren Kids regelmäßig in den Park oder Wald geht, haben sie bestimmt auch einen Lieblingsbaum. Diese ‘Beziehung’ sollte gefeiert werden. Bastelt einen bunten Kranz aus Blumen, Ballons oder aus Bast und bindet ihn um den Baum. Von da an gehen eure Kleinen gewiss noch häufiger ihren Freund besuchen und beobachten ganz intensiv, wann er seine Blätter verliert oder wieder anfängt zu blühen. Es ist ein Obstbaum? Noch besser. Dann lernen sie sogar, wann die Kirsch- oder Apfelsaison ist und können bei der Ernte helfen.

5. Besuch vom Schmetterling

Wenn ihr in eurem Garten oder auf dem Balkon häufig Besuch von Schmetterlingen bekommt, habt ihr sicherlich Nelken, Kapuzinerkresse, Dahlien oder Petunien gepflanzt. Dann heißt es für eure Kleinen aufgepasst. Welche Schmetterlingsart kommt regelmäßig und wie oft zu Besuch? Lasst sie den kleinen Flattermann auf ein Blatt malen und eine Strichliste führen. Dann lernen sie auch gleich, wie die jeweilige Pflanze heißt und welche der Zitronenfalter oder das Pfauenauge am liebsten mag 😉

6. Naturmemory

Dafür benötigt ihr keine Karten, sondern lediglich eine Wiese mit Blumen und Büschen, ein Waldstück oder einen See. Dort sucht ihr mindestens fünf Gegenstände (Steine, Torf, Sand, Zapfen, Blüten oder ähnliches) und legt sie vor den Kindern auf den Boden. Gebt ihnen 1-2 Minuten Zeit, sich die Dinge zu merken und lasst sie dann auf die Suche gehen, um die gleichen Gegenstände noch einmal zu finden. Auch dabei läuft die Zeit mit. Ist diese um, wird der Gewinner mit den meisten Übereinstimmungen gekürt.

Titelbild: © Melpomene

Über den Autor

Saskia

Saskia

Knapp über 30 und noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs dann irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ;)

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